trafo verlag 20022, 392 S., ISBN 3-89626-178-9
IWK, Berlin, Heft 2/2000, S. 390f., Rezension von Peter Steinbach
Auszug: In dem Buch werden “höchst beeindruckende kollektive und
individuelle Schgicksale aus medizinischen, naturwissenschaftlichen und
mathematischen Bereichen dargestellt und beschrieben, die bewegend sind und
doch nur dann prinzipiell gedeutet werden können, wenn man auf die
politischen, kulturellen und wissenschaftlichen Rahmenbedingungen verweist.
Ansätze der generellen Interpretation finden sich in dem Sammelband, dessen
Beiträge zuweilen eine problemorientiert akzentuierende Fragestellung und
Interpretationslinie vermissen lassen, leider nur selten. So bleibt als
wichtigster Eindruck das Gefühl: es ist noch unübersehbar viel zu tun.”
Neues Deutschland v. 30. Juni 2000, S. 13, Rezension von Gudrun Aßmann
In: Utopie kreativ, Nr. 124, Februar 2001, S. 183f., Rezension von Regina
Stötzel
Feministische Studien, 19. Jahrgang, Mai 2001, Nr. 1, S. 160ff., Rezension
von Edith Glaser
Auszug: Die Zusammenstellung der Beiträge gibt einen Einblick in das Thema
“Frauen und Universität” und zugleich einen Überblick über die
zunehmende Diefferenzierung dieses Forschungsfeldes – auch in Deutschland.
Viele der Aufsätze argumentieren auf breiter Quellenbasis ... Was diesem
Band fehlt, ist die die Einzelergebnisse ordnende Zusammenfassung, die
Einordnung in die geschlechtergeschichtliche Forschung ...
In: WerkstattGeschichte, 30 (2001) Dezember, Ergebnisse Verlag, Berlin,
S. 104-107, Rezension von Elke Kleinau, Darmstadt
In: L'Homme, Z.F.G. 12; 1 (2001), S.195ff., Rezension von Magret
Friedrich, Innsbruck
Auszug: Das Buch gibt “einen guten Eindruck in die schwierige Situation,
vor die sich die ersten studierwilligen Frauen gestellt sahen. Weniger Lust
auf Abenteuer ..., sondern ein hohes Maß an Lernbereitschaft, an
strategischen Fähigkeiten, vor allem aber an Frustationstoleranz und
Durchsetzungsvermögen waren gefragt. Und doch galt für fast alle von
ihnen: Sie hatten keine Chance – aber sie nutzen sie ...”
In: Schweitzerische Zeitschrift für Geschichte, Vol. 51 (2001, Nr. 3, S.
395ff., Rezension von Beatrice Ziegler, Zürich
Auszug: “Das vorliegende Buch ist ein vielseitig anregender Band, dem man
wünschen kann, dass er die weitere Arbeit an dem angesprochenen Thema
vergleichend und vertiefend stimuliert”
In: Zs. für
Politikwissenschaft, H. 2/2002, S. 855
100 Jahre nach Veröffentlichung der Umfrage »Die akademische Frau« von
Arthur Kirchhoff (1897) folgte der im Februar 1997 an der Universität
Bremen realisierte Kongress »100 Jahre Frauenstudium in Deutschland« dem
Fächerübergreifenden Ansatz dieser frühen Studie zur Frage des
Frauenstudiums. Die nach Fachgruppen geordneten Beiträge zeigten sowohl
fachspezifische Entwicklungen als auch fächer-übergreifende Grundmuster
auf. In leicht umstrukturierter Form, die die Möglichkeit zu stärker
generalisierenden Fragestellungen einräumt, präsentiert der
Dokumentationsband unter anderem Einblicke in die Fächerpräferenzen der
ersten Studentinnen, in die sich verändernden beruflichen Perspektiven für
Frauen in akademischen Disziplinen, in die Auswirkungen
nationalsozialistischer Politik gegen Frauenbildung, die über das Jahr 1945
hinaus nachwirkten, und in die langfristigen Veränderungen und
Veränderungsresistenzen des Frauenstudiums in Deutschland in den letzten
100 Jahren.