Literatouren-Wettbewerb “Kosmopolitania SaarLorLux”

Erster Platz in der Kategorie Prosa: Gerd Bedszent

Aus: “DIE BRÜCKE” Nr. 141 (Juli 2006)

 

Gerd Bedszent, Jahrgang 1958, stammt aus Nordhausen/Thüringen. Er arbeitete zunächst als Werkstoffprüfer, studierte Bauingenieurwesen, danach Betriebswirtschaftslehre. Seit einigen Jahren arbeitet er überwiegend als Journalist, schreibt Artikel, Reportagen, Buchrezensionen, Theater- und Filmkritiken. Er lebt und arbeitet in Berlin.

Anfang 2005 erschien von ihm der historische Roman “Meuterei vor Troja” im Berliner trafo-verlag. Ebenfalls im trafo-verlag ist für den Herbst 2006 ein Erzählungsband mit dem Titel “Jenseits der Cherubim” angekündigt.

Warum es ihn literarisch immer wieder in das Zeitalter der Legenden verschlägt, kann in dem hier abgedruckten Essay “Von Mythen und Menschen” nachgelesen werden.

Von Mythen und Menschen

oder:

Über die Erfindung des Krieges

“Tief ist”, wie Thomas Mann schrieb, der “Brunnen der Vergangenheit”; die Völker erzählen von ihren Wurzeln in Mythen, Legenden und Märchen. Die Mythen sind das Altgedächtnis der Menschheit. Zumeist auf realen Geschehnissen beruhend, wurden sie über unzählige Generationen hinweg von Mund zu Mund weitergegeben, erfuhren dabei aber auch die absonderlichsten Abwandlungen und Ausschmückungen. Der Mythos ist oft das einzige, das von Gesellschaften blieb, die keine schriftlichen Überlieferungen und archäologische Zeugnisse hinterlassen haben.

Viele Mythen fanden im Verlaufe der Jahrtausende Aufnahme in die großen Religionen, wurden dadurch von einer Überlieferung zur Buchweisheit. Andere wanderten in reduzierter Form als Märchen oder Sage in die Kinderstube. Wieder andere wurden schon früh die Grundlage von Werken der Literatur: Epen, Gesängen, Theaterstücken, Romanen.

Vielen Mythen ist gemeinsam die Erinnerung an ein anderes, besseres Zeitalter. In der Schöpfungsgeschichte des Alten Testaments lebt beispielsweise die Legende vom “Garten Eden” weiter, in dem sich die ersten Menschen befanden, bis sie aus ihm vertrieben wurden und dessen Zugang seitdem von den “Cherubim mit dem zuckenden Flammenschwert” bewacht wird.

Als Märchen wurde diese Überlieferung zur Erzählung vom Schlaraffenland, wo “die Häuser gedeckt mit Eierfladen, die Türen und Wände sind von Lebzelten und die Balken von Schweinebraten”.

Der Dichter Hesiod schrieb im 8. Jahrhundert v. u. Z.:

Golden war das Geschlecht der schwachen Menschen, das anfangs schufen die Ewigen(...). Gleich wie Götter lebten sie unbelasteten Sinnes, unbehelligt lebten sie von Mühsal und Leid. (...) Alles was gut ist, fiel ihnen zu. Es trugen die nahrungsspendenden Fluren ganz von allein einen üppigen, vollen Ertrag. Nach Belieben gingen sie ruhig der Arbeit nach mit Gütern in Fülle (...)”.

Auf dieses “goldene Geschlecht”, das sich in den Schoß der Erde zurückzog und fortan als unsichtbare Schutzgeister fortwirkte, folgte bei Hesiod ein “silbernes”, nach dessen Vernichtung ein “ehernes”, auf dessen Vertilgung das “Geschlecht der Heroen”.

Doch hat es ein solches goldenes Zeitalter der Menschheit wirklich gegeben? Ein Zeitalter, das weder Ausbeutung, noch Herrschaft, noch Krieg kannte? Fragen wir doch einmal die Historiker: 

Untersuchungen vorgeschichtlicher Gesellschaften gibt es zu Hauf. Seit Lewis H. Morgans “Ancient society” und Friedrich Engels' darauf beruhendem und immer noch lesenswertem Beitrag “Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staates” hat die Altertumswissenschaft enorme Fortschritte gemacht. Was Engels noch als “Unterstufe”, “Mittelstufe” und “Oberstufe der Barbarei” bezeichnete, wurde im Ergebnis der Forschung der letzten hundert Jahre ausdifferenziert in frühe Gesellschaften von Sammlern und Wildbeutern, von nomadisierenden Viehzüchtern, von mehr oder weniger seßhaften Fischern und in agrarische Gesellschaften, deren Lebensgrundlage auf dem Anbau von Getreide und Feldfrüchten beruhte. Die straff zentralistisch organisierte und in soziale Hierarchien gestaffelte Hochkultur in Ägypten und die ähnlich organisierten mesopotamischen Stadtstaaten galten lange Zeit als Beleg dafür, daß die Idee der Staatsbildung und die daraus folgende soziale Aufspaltung der frühen Gesellschaften eine unabwendbar Folge der Entstehung der Ackerbaukultur gewesen sei.

Diese einstmals weit verbreitete Vorstellung gilt mittlerweile als überholt.

In der Frühzeit gab es durchaus auch alternative Gesellschaftsmodelle. Den Nachweis erbrachten jüngere Forschungen.

 Die archäologischen Befunde der Ackerbaukulturen im Industal (Mohenjo-Daro), im anatolischen Bergland (Catal Hüyük) und auf dem Balkan (Donaukultur) zeigen keinerlei Hinweise auf das Bestehen einer Herrschaftspyramide und sozialer Unterschiede zwischen den Bevölkerungsgruppen. Das Gemeinwesen wurde nicht durch eine hierarchisch zentrierte Autorität zusammengehalten, sondern beruhte auf einem “Beziehungsnetz, in dem die Interessen sozialer Gruppen ebenso wie die der Geschlechter zum Ausgleich kommen” (Harald Haarmann).

In feministischen Kreisen galt die Entdeckung dieser frühen Kulturen lange Zeit als Beweis für die Existenz einer matriarchalischen Gesellschaft. Unter der Herrschaft der Frauen habe es weder Gewalt noch Unterdrückung gegeben – beides wäre Folge der Ablösung des Matriarchats durch die gewalttätige Männerherrschaft. Tatsächlich schien die aus der griechischen Mythologie überlieferte Kunde von “Amazonen” auf die Existenz solcher Gesellschaften hinzudeuten. Wurde also eine friedliche Epoche der “Frauenherrschaft” durch eine gewalttätige “Männerherrschaft” abgelöst?

Dies wird mittlerweile von der Altertumswissenschaft verneint. Ein “Matriarchat”, in dem die Frauen herrschten, hat es wohl in keiner Kultur je gegeben. Nachgewiesen ist hingegen eine gleichberechtigte Arbeitsteilung der Geschlechter in frühen, mutterrechtlich organisierten Gesellschaften. Die alten Überlieferungen meinen wohl diese, wenn sie von einer “Herrschaft der Frauen” sprechen. Reste dieses Mutterrechts, das sich in der Bevorzugung der Frau innerhalb der Familienordnung äußerte, hielten sich in abgelegenen Kulturen noch bis in die jüngere Vergangenheit.

Die Ersetzung des Mutterrechtes durch das Vaterrecht ging häufig – aber nicht zwangsläufig – einher mit der Herausbildung von Herrschaftsstrukturen und der Entstehung sozialer Hierarchien.

Warum sich Gesellschaftsmodelle, die auf einer “Ökonomie ohne politische Macht”, auf einer Balance der “wirtschaftlichen und kulturellen Interessen” (Harald Haarmann) beruhten, gegenüber dem Modell von Herrschaft und sozialer Aufspaltung nicht durchsetzen konnten, ist derzeit noch umstritten.

Archäologische Untersuchungen ergaben unterschiedliche Ursachen, die zum Untergang dieser Gesellschaften führten – von Naturkatastrophen oder ökologisch bedingtem Niedergang bis hin zu Einfällen kriegerischer Eroberer.

Die Naturkatastrophen haben Spuren in den Mythen hinterlassen. In einem alten sumerischen Epos heißt es:

“Die Städte aber lehnten sich gegen die Götter auf, so daß Anu und Enlil beschlossen, sie auszurotten durch eine Flut. Denn die Flut sollte die Länder um die fünf Städte verheeren und die Menschen hinwegfegen.”

Die Legende von der Sintflut ist auch aus anderen, aus späterer Zeit datierten Mythen überliefert und hat in Gestalt der Geschichte von Noah und seiner Arche schließlich Eingang in das Alte Testament gefunden.

Vieles spricht aber dafür, daß die Hauptursache für das Verschwinden der egalitären Gesellschaften kriegerischer Natur war.

Bezeichnenderweise fand die Archäologie bisher keinerlei Belege für kriegerische Auseinandersetzungen zwischen Menschengruppen im Zeitraum vor 4500 v. u. Z. - weder befestigte Siedlungen noch Waffen.

Schlagartig änderte sich das Zusammenleben, als um 4300 v. u. Z. ein erster Sturm bewaffneter Reiternomaden aus den Wolgasteppen nördlich des Kaukasus über die bis dahin friedlichen Agrarkulturen hereinbrach.

Die Hintergründe für diese Invasion der Nomadenvölker gegen die hochentwickelten, friedlichen Ackerbaukulturen sind ungeklärt. Denkbar ist, daß dabei die Erfindung der Metallbearbeitung etwa gegen 5000 v. u. Z. eine Rolle spielte. Die neue Technologie verschaffte Kulturen, in derem Einflußbereich sich leicht erschließbare Lagerstätten von Zinn- und Kupfererz befanden, eine ungeahnte Blüte, beförderte aber auch den Niedergang anderer Kulturen, die sich auf Förderung, Vertrieb und die Fertigung von Halbzeugen aus Feuerstein oder Obsidian spezialisiert hatten. Der technische Fortschritt bringt stets nicht nur Gewinner hervor, sondern auch Verlierer: Produktionsstandorte werden entwertet, Vertriebsnetze zerrissen.

Eine entscheidende Rolle spielte aber offenbar die Domestikation des Pferdes, vermutlich ebenfalls um 5000 v. u. Z. In deren Folge entstanden in abgelegenen, bisher kaum bewohnten Regionen patriarchal strukturierte Kulturen berittener Nomadenstämme. Die vergleichsweise armen Viehzüchter der Hungersteppe besaßen in Gestalt des Pferdes plötzlich eine Waffe, die sie gnadenlos ausnutzten.

Dem Angriff der Eindringlinge müssen die bis dahin im wesentlichen friedlichen Ackerbauern des alten Europas und Vorderasiens völlig hilflos gegenübergestanden haben. Bis in die Moderne hat sich die besondere Bedeutung des Pferdes für den Menschen in Volksmärchen, in Sagen und im Gedankengut erhalten. Der Kulturschock durch die Angriffe bewaffneter Reitervölker war damals wohl ungeheuer. So finden sich besonders in die griechische Mythologie Hinweise auf kriegerische Zentauren - mit einem Pferdeleib verwachsene Geschöpfe, halb Mensch und halb Tier. Der Dichter Hesiod schrieb:

“Bring mir, Cheiron, auch deine Kentauren zahlreich zur Stelle, (...)
Sollen sie übel das Tonzeug zerschlagen, der Ofen soll krachen,
jammernd die Töpfer die ganze Arbeit unbrauchbar sehen!”

Der Kampf zwischen Lapithen und Zentauren wurde Bestandteil der Heraklessage. Und der Sagenzyklus vom Kampf um Troja beschreibt Eroberung und Untergang der Stadt durch ein riesenhaftes Pferd – aus Holz.

Der Ansturm der Reiternomaden um 4300 v. u. Z. war kein einmaliges Ereignis. Einfälle kriegerischer Reitervölker, die agrarische Hochkulturen verwüsteten oder sie sich untertan machten, wiederholten sich in Eurasien in Abständen von mehreren Jahrhunderten.

Die erste Invasion der Nomadenvölker zerstörte offensichtlich die zu dieser Zeit auf dem Balkan bestehende Hochkultur – die Überlebenden unterwarfen sich den Eroberern oder flüchteten nach Anatolien und auf die Inselwelt der Ägäis. Dort müssen sich noch über lange Zeit versprengte Reste der alten, auf Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern basierenden Hochkultur erhalten hatten: Der listenreichste aller Griechenhelden landet in der “Odyssee” immer wieder auf von einsamen Frauen bewohnten Inseln: zuerst auf Äa, wo die Zauberin Kirke seine Krieger in Schweine verwandelt, später auf Ogygia, wo ihn die Nymphe Kalypso sieben Jahre lang festhält. In der Argonautensage wird erzählt, wie die Frauen auf der Insel Lemnos sich gegen die Herrschaft der Männer auflehnten und sie aus Eifersucht umbrachten.

Die Entstehung des Krieges bedeutete das Ende der egalitären Gesellschaften. Die Eingliederung von Besiegten brachte in die Gesellschaften der Sieger Ungleichheit. Über die sexuelle Aneignung von Frauen erfolgte eine Durchsetzung des männlichen Erbrechtes und eine Spaltung in “legitime” und “illegitime” Nachkommen der Sieger. Dokumentiert ist dies sehr deutlich aus der griechischen Sagenwelt. Nach der Eroberung der Stadt Troja töteten die siegreichen Krieger die männlichen Nachkommen der Besiegten und schleppten deren Frauen mit auf ihre Schiffe. In den “Troerinnen” des Euripides beklagt die gefangene Königin Hekabe das Schicksal ihrer Tochter Kassandra, die man als Beute dem Mykenerkönig Agamemnon zugesprochen hatte:

“Für seine spartanische Frau
Als Sklavin? O wehe, o weh!”

Worauf der griechische Herold erwidert:

“O nein, als heimliche Genossin seines Lagers.”

In den eroberten Gebieten setzten sich die Invasoren als Herrscherkaste über die Besiegten. Aus der ethnischen Zweiteilung der Gesellschaft entwickelte sich binnen weniger Generationen eine soziale Teilung in Herrscher und Beherrscher. Im Ersten Buch Moses des Alten Testamentes liest sich das wie folgt:

“Die Söhne der Götter kamen zu den Töchtern der Menschen. Diese gebaren ihnen Kinder. Das waren die namhaften Heroen der Urzeit.”

Das Ende der egalitär organisierten Gesellschaften manifestierte sich ideologisch. Die alten agrarischen Gesellschaften waren geprägt durch den Kult der großen Muttergöttin; in der griechischen Mythologie war dies die Erdgöttin Gaia. Auch in Volksmärchen sind Reste dieses Kults noch immer nachweisbar - Frau Holle war wohl ursprünglich eine germanische Fruchbarkeitsgöttin; die zahlreichen “Hexen” und “bösen Stiefmütter” lassen auf eine ursprünglich positive, später depravierte Rolle der “weisen Frauen” schließen. Nun, nach dem Sieg männlich dominierter Herrschergeschlechter, wurden diese Muttergöttinnen durch männliche Gottheiten ersetzt. An Gaias Stelle trat der gewalttätige Titan Kronos, der zuerst seinen Vater Uranus entmannte und danach seine eignen Nachkommen lieber verschlang, als ihnen seine Herrschaft abzutreten.

Die Entstehung einer Kriegerkaste, die zunächst sicher vor allem gegen äußere Feinde gerichtet war, aber genauso als Repressionsorgan nach innen dienen konnte, brachte weitere Differenzierung der Gesellschaft mit sich. Ein Heer mußte versorgt werden. Dazu bedurfte es einer wohlorganisierten Bürokratie. An deren Spitze stand der Herrscher, oft eine Priestergottheit. Die Versorgung des sich so immer mehr entwickelnden Überbaus lastete auf der Basis, also den Ackerbau betreibenden unteren Schichten der Gesellschaft. Und so schuf sich die ideologisch dominierende Priesterkaste die Legende ihrer göttlichen Herkunft. Im babylonischen Athrahasis-Epos heißt es recht unverblümt:

 “Als die Götter noch Menschen waren, mußten sie arbeiten. (...) Nach vielen Jahren harter Plage beschlossen die arbeitenden Götter zu Enlil zu gehen, damit er sie von der Arbeit befreie (...) Und so kamen sie auf den Gedanken, daß die große Herrin doch Menschen machen sollte, damit sie die Arbeit für Enlil verrichten könnten. (...) Und die Menschen vermehrten sich und wurden viele. Sie bauten die Tempel und die Kanäle, und sie schufen die Speise für Menschen und Götter.”   

Neben die Überlieferung von einer einst besseren Welt traten nun zunehmend auch Berichte von Subversion und Widerstand; oft durchdrangen sie einander.

Die griechische Götterwelt kannte beispielsweise als Widersacher den Titanen Prometheus, der, aus der vorigen Herrscherdynastie übrig geblieben, sich gegen den Göttervater auflehnt, Partei für die Menschen ergreift – und so zugleich auf Künftiges verweist. Der Dichter Hesiod schrieb:

                        Als sich einst zu Mekóne die Götter und sterblichen Menschen
                        schieden, zerteilte und trug er auf einen mächtigen Ochsen,
                        so vorsätzlich gewillt, den Sinn des Zeus zu betrügen.

 Als der gefräßige Göttervater anstelle des erhofften Fleisches nur die blanken Knochen bekam, sann er natürlich auf Rache:

Aber Prometheus, den vielfach planenden, band er mit argen,
unzerbrechlichen Fesseln, er trieb sie durch einen Pfosten,
sandte ihm dazu den schwingenbreiten Adler; und dieser
fraß an der ewigen Leber, die nachts ihm um soviel nachwuchs,
wie am Tage der flügelbreitende Vogel gefressen.

Wann immer die Lage für die unteren Volksschichten unerträglich geworden war, reagierten sie mit Aufruhr, Rebellion, Meuterei... Die Kunde von solch frühen sozialen Auseinandersetzungen bewegt sich im Grenzbereich zwischen Mythologie und realer Geschichtsschreibung. So kann man im Zweiten Buch Moses des Alten Testaments lesen, wie das in Ägypten “unter der Fronarbeit” seufzende Volk Israel sich erhob, mordete und plünderte, den Sohn des Pharaos tötete und mit Gottes Hilfe schließlich in die Wüste entkam. Und in vielen Volksmärchen ist der Held eben nicht der strahlende Prinz. Sondern es ist der verachtete Dummling, der Iwanuschka, der Tölpelhans, der zum Schluß die Verhältnisse auf den Kopf stellt und die Prinzessin erringt. Die in den Mythen verwurzelte, ihnen entwachsene und aus vielen Kulturen überlieferte Figur des Schalksnarren: des Ulenspiegel, des Djoha, des Nasreddin, erscheint wie eine personifizierte Anleitung zur politischen Subversion.

Gerd Bedszent

 

Quellenangabe:

1       Thomas Mann “Joseph und seiner Brüder”, Aufbau Verlag, Berlin, 1954

2       Dr. phil. P. Theodor Schwegler, Prof. Dr. Franz Alfred Herzog, P. Johann Perk (Hg.) “Die Große Familien-Bibel”, Stauffacher Verlag A.G., Zürich, 1974

3       Ludwig Bechstein “Deutsche Sagen und Märchen”, Aufbau-Verlag, Berlin und Weimar, 1980

4       Karl Marx, Friedrich Engels “Ausgewählte Schriften in zwei Bänden”, Band II, Dietz Verlag, Berlin, 1966

5       Hesiod “Werke” Aufbau-Verlag GmbH, Berlin und Weimar, 1994

6       Harald Haarmann “Geschichte der Sintflut – auf den Spuren der frühen Zivilisationen”, Verlag C.H. Beck, München, 2003

7       Walter Beltz “Das Tor der Götter. Vorderasiatische Mythologie”, Buchverlag Der Morgen, Berlin, 1986

8       Marija Gimbutas “Die Zivilisation der Göttin – Die Welt des alten Europas”, Verlag Zweitausendundeins, Berlin, 1996

9       Gerda Lerner “Die Entstehung des Patriarchats”, Campus Verlag, Frankfurt, New Yorck, 1991

10       Euripides “Werke” Bd. 2, Aufbau Verlag, Berlin und Weimar, 1966

11       Walter Beltz “Gott und die Götter – Biblische Mythologie”, Aufbau Verlag, Berlin und Weimar, 1990

12       Homer “Werke in zwei Bänden”, Aufbau Verlag, Berlin und Weimar, 1983

13       “Lexikon der Antike”, VEB Bibliographisches Institut Leipzig”, 1986

14       “Kinder und Hausmärchen. Gesammelt durch die Brüder Grimm”, Aufbau Verlag, Berlin und Weimar, 1967