Volker Schobeß

 

Informationen zum Autor:

Volker Schobeß, geboren 1939 in Potsdam, erlebte noch den englischen Luftangriff auf seine Heimatstadt.
1946 schloss er die Volksschule ab, danach absolvierte er Lehre und Beruf als Dreher. Nach dem Mauerbau 1961 wurde er politisch verfolgt, und im Ziegelei-Strafarbeitslager Mildenberg inhaftiert. Nach Haftentlassung erlangte er die Mittlere Reife im Abendstudium, eine Zulassung zum Studium wurde ihm jedoch verwehrt. Er arbeitete später in verschiedenen Tätigkeiten u. a. als Bauarbeiter und Maschineneinrichter. 1964 schulte er zum Büromaschinenmechaniker, arbeitete bis 1990 als Techniker im Außendienst. Trat im November 1989 dem Neuen Forum bei. Nach der deutschen Wiedervereinigung politisch rehabilitiert. Bis zur Rente arbeitete er als  Meßtechniker in einem Umweltamt.

Seine Leidenschaft gehört seit Jahrzehnten der preußischen Militärgeschichte, sowie der Potsdamer Garnison- und Stadtgeschichte. Autor zahlreicher Artikel in Fachzeitschriften und Regionalzeitungen. Konnte erst nach der politischen Wende 1989 zahlreiche militär- und stadtgeschichtliche Bücher veröffentlichen. Derzeit Geschäftsführer im Förderverein Militärmuseum Brandenburg-Preußen e. V. und Redakteur der vereinseigenen Zeitschrift.

 

Veröffentlichungen in der
trafo Verlagsgruppe:

"Die Leibgarde Friedrichs des Großen. Statusdenken und Sozialprestige – Geschichte einer preußischen Elite". 2006, 199 S., Hardcover, mehr als 100, teils farbige Abb., ISBN 978-3-89626-274-5, 49,80 EUR

"Die Langen Kerls von Potsdam. Die Geschichte des Leibregiments Friedrich Wilhelms I. 1713–1740", 2007, 268 S. mit mehr als 140, davon 40 farb. Abb., Hardcover, ISBN 978-3-89626-275-2, 59,80 EUR

"Friedrich der Große und die Potsdamer Wachtparade 1740-1786", 2009, 210 S., Hardcover, zahlr. Abb., ISBN 978-3-89626-833-4, 54,80 EUR

„Geschichten vom Brauwesen in Brandenburg-Preußen. Vom Klosterbier zum Bornstedter Büffel”, 2009, 111 S., ISBN 978-3-89626-934-8, 16,80 EUR