Hörz, Herbert


Kurzvita

·        geb. 1933 in Stuttgart, Schulbesuch in Echterdingen und Erfurt 1940 - 1952

·        1952: Abitur an der Lessing-Oberschule Erfurt

·        1952 - 1953: Studium der Philosophie und Physik an der FSU Jena

·        1953-1956: Fortsetzung des Studiums an der HU Berlin (HUB)-Hilfsassistent bei Prof. Dr. Georg Klaus, 1956 Staatsexamen "Mit Auszeichnung", Diplomarbeit bei Georg Klaus: "Zur Erkenntnistheorie von Helmholtz.

·        1956-1957: Wiss. Assistent am Institut für Philosophie der HUB, Seminare zu Vorlesungen von Prof. Dr. Klaus Zweiling

·        1957 - 1959: Wiss. Aspirant, Vorlesungen und Seminare zu Grundfragen der Philosophie an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der HUB

·        1959: Promotion zum Dr. phil. in den Fächern Philosophie und Physik mit "summa cum laude". Thema der Dissertation: "Die philosophische Bedeutung der Heisenbergschen Unbestimmtheitsrelationen." (Gutachter: Prof. Dr. K.Zweiling, Prof. Dr. A. Polikarow)

·        1959 - 1962 Oberassistent mit Lehrauftrag und Mitbegründer des Bereichs für philosophische Probleme der Naturwissenschaften als Stellvertreter von Prof. Dr. Hermann Ley

·        1962 Habilitation mit der Arbeit "Dialektischer Materialismus und Quantentheorie", venia legendi für Philosophie nach Vortrag "Zur physikalischen und philosophischen Raumauffassung" vor der Philosophischen Fakultät.

·        1962: Berufung zum Hochschuldozenten an der HUB für philosophische Probleme der Naturwissenschaften

·        1964 einjähriger Studienaufenthalt an der Moskauer Lomonossow-Universität

·        1965: Berufung zum Professor mit Lehrauftrag an der HUB für philosophische Probleme der Naturwissenschaften

·        1966: Prodekan der Philosophischen Fakultät der HUB

·        1967-1968: Dekan der Philosophischen Fakultät der HUB

·        1968: Berufung zum ordentlichen Professor

·        1968 - 1972: Direktor der Sektion Philosophie der HUB

·        1972: Gastprofessur an der Moskauer Lomonossow-Universität

·        1972: Nationalpreis der DDR für Wissenschaft und Technik II. Klasse

·        1972 - 1989: Leiter des Bereichs "Philosophische Fragen der Wissenschaftsentwicklung" am Zentralinstitut für Philosophie der Akademie der Wissenschaften der DDR (AdW)

·        1977 - 1982: Vorsitzender des Kreisvorstand der Gewerkschaft Wissenschaft an der AdW und Mitglied des Präsidiums der AdW

·        1982 - 1990: Stellvertretender Direktor für Forschung des ZI f. Philosophie der AdW

·        1990: Friedrich-Engels-Preis der AdW

·        1989 - 1993: erst kommissarischer und dann in geheimer Wahl bestätigter Vizepräsident für Plenum und Klassen der AdW.

·        1992- 1993: Nach dem Bruch des Fortführungsgebots im Einigungsvertrag durch den Berliner Senat, Organisation der weiteren Arbeit der Gelehrtensozietät der AdW als "Mitglieder und Freunde der Leibniz-Akademie" und Vorbereitung zur Gründung der Leibniz-Sozietät e.V.

·        1992 - 1995: Wissenschaftler-Integrationsprogramm, dann wiss. Mitarbeiter für Helmholtz-Editionen der Koordinierungs- und Abwicklungsinitiative (KAI) und dann in Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Danach arbeitslos und dann Rentner.

·        1995 und 2001: Gastprofessur in Graz

·        1998: Wahl zum ehrenamtlichen Präsidenten der Leibniz-Sozietät

 

 

Vom Autor erschien bisher im trafo verlag:

  • Wissenschaft als Aufklärung? – Von der Postmoderne zur Neomoderne. Sitzungsberichte der Leibniz-Sozietät, Jg. 1999, Heft 1, Band 28, 86 S., ISBN 3-89626-208-4, 17,80 EUR

  • Lebenswenden. – Vom Werden und Wirken eines Philosophen vor, in und nach der DDR, [= Autobiographien, Bd. 18], trafo verlag 2004, 576 S., zahlr. Abb., ISBN (13) 978-3-89626-313-1, 36,80 EUR

  • Wahrheit, Glaube und Hoffnung – Philosophie als Brücke zwischen Wissenschaft und Weltanschauung, trafo verlag 2007, 476 S., ISBN 978-3-89626-696-5, 44,80 EUR

 

Weitere ausgewählte Buchpublikationen: 

  • Dialektischer Determinismus in Natur und Gesellschaft (1962)

  • Atome, Kausalität, Quantensprünge (1964)

  • Werner Heisenberg und die Philosophie (1966)

  • Physik und Weltanschauung (1968)

  • Materiestruktur (1970)

  • Marxistische Philosophie und Naturwissenschaften (1974)

  • Zufall (1980)

  • Was kann Philosophie? (1986)

  • Wissenschaft als Prozeß (1988)

  • Philosophie der Zeit (1989)

  • Selbstorganisation sozialer Systeme (1993)

  • Helmholtz-Editionen: Physiologie und Kultur (1994)

  • Brückenschlag zwischen zwei Kulturen (1997)

  • Naturphilosophie als Heuristik? (2000)

  • Mitautor in: Friedrich, Bodo u.a. (Hrsg.): "Soziale Befreiung - Emanzipation - Bildung. 'Das Jahrhundert des Kindes' zwischen Hoffnung und Resignation", [= Abhandlungen der Leibniz-Sozietät, Bd. 5], trafo verlag 2001, 160 S., ISBN 3-89626-262-9

Die komplette Personalbibliographie von Prof. Dr. Herbert Hörz finden Sie unter: