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Klompmaker, Beate / Rothärmel, Katharina

 

“Eleonore Prochaska (1785–1813). Die Trommlerin der Lützower. Erzählung / Eleonore Prochaska. Eine Art Denkmal – Ein mediales Kunstprojekt”
 

2011, zahlr. Abb., 200 S., ISBN 978-3-89626-973-7, 19,80 EUR

 

Weitere ausführliche infos zum Kunstprojekt unter: http://www.eleonoreprochaska.de

 

Das Doppelbuch ist von zwei Seiten zu lesen. In der Mitte des Buches befinden sich die Originalbriefe von Eleonore Prochaska, die sie 1813 an ihren Bruder geschrieben hat (hier; auf Tischtuch geschrieben). Diese sind jedoch nur zu lesen, wenn man das Buch dreht, und dreht, und dreht.... Im Rahmen des Kunstprojektes wurde der Trauermarsch von Beethoven, den er eigens für Prochaska komponiert hat und die Orginalbriefe neu vertont. (Diese sind auch zu hören unter: http://www.eleonoreprochaska.de und http://www.YouTube.de)

Begleitend ist eine Postkartenedition und ein Tischtuch zu Eleonore Prochaska erschienen.

Und ganz neu: Das Musik-Video zum Buch/Projekt

 
 
 
 

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Zum Roman

 

 

Deutschland im Jahr 1813, das Volk steht auf, ein Sturm bricht los gegen die Napoleonische Fremdherrschaft. Major Freiherr Adolf Ludwig von Lützow formiert im Februar 1813 eine Truppe Freiwilliger,die im Rücken des Feindes operieren soll. AuchMaria Christine Eleonore Prochaska, Soldatentochter aus Potsdam und Patriotin, schließt sich – in Männerkleidern – den Lützowschen Schwarzen Jägern des ersten Bataillions an. Als Trommler August Renz kämpft sie auch bei der Erstürmung der feindlichen Stellungen in der Schlachtan der Göhrde mit (20 Kilometer westlich von Dannenberg/Elbe) und wird dabei schwer verwundet. Am 5. Oktober 1813 erliegt das tapfere Mädchen in Dannenberg seinen Verletzungen. Zwei Tage später wird Eleonore bestattet. Mit drei Gewehrsalven nehmen die Kameraden Abschied von der Mitkämpferin. Die Erzählung folgt den Spuren ihres kurzen Lebens.

 

 

Zum Kunstprojekt

 

Eleonore ist da! – Bitte bei Prochaska klingeln.

Das mediale Kunstprojekt fand im Rahmen der 650 Jahrfeier Neukölln-Rixdorf in Böhmisch-Rixdorf in Berlin statt und ist eine Annäherung an die historische Person Eleonore Prochaska auf unterschiedlichen Ebenen.
Als Transfer in die heutige Zeit bekommt Eleonore eine Wohnung samt Namensschild und Türklingel in der Kirchgasse 60 in Berlin. Bedient man den Klingelknopf, vernimmt der Besucher via Sprechanlage zwei historische Briefe Eleonores an ihren Bruder, einen Text der Künstlerin Beate Klompmaker sowie eine Neubearbeitung des Trauermarsches Beethovens (1815) für Eleonore durch den Musiker Chang-Yun Yoo.
Stationen des Identitätswandels der anmutigen Eleonore Prochaska waren in Form fotografischer Portraits auf Werbeträgern vor allem im Berliner Stadtraum, sowie in Köln und in Ústí nad Orlicí in Tschechien zu sehen.

 

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