Hörz, Herbert

Wahrheit, Glaube und Hoffnung – Philosophie als Brücke zwischen Wissenschaft und Weltanschauung

2. Auflage, 2013, 476 S., ISBN 978-3-89626-696-5, 39,80 EUR

 

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Zu den Rezensionen

 

Menschen denken über die Situation nach, in der sie leben. Sie suchen nach Wahrheit über die Welt und die konkreten Umstände ihres Daseins. Viele geben den Glauben an ein besseres Leben und die Hoffnung auf eine zukünftige humane Gesellschaft nicht auf. Wie kann Philosophie sie dabei unterstützen? Welche Auswege aus der gegenwärtigen Krise, in der sich die Menschheit mit ihren Massenvernichtungswaffen und ökologischen Krisen befindet, sind möglich? Ausgehend von langjährigen Erfahrungen in der philosophischen Forschung und Lehre fasst der Autor Philosophie als Brücke zwischen den wissenschaftlichen Einsichten zur Lösung von Welträtseln und den Weltanschauungen soziokultureller Identitäten, die deren spezifische Interessen zum Ausdruck bringen. Sie ist Welterklärung, Ideenprovokation und Lebenshilfe. Philosophen sind Wahrheitssucher und Hoffnungsbringer. Die Zukunft ist zwar offen, doch gestaltbar. Es geht um Zielstellungen, die menschenwürdige Zustände garantieren könnten.

Ausgehend von der in der Geschichte entwickelten Auffassung vom Philosophen als dem Liebhaber der Weisheit über die Entwicklung der Philosophie in ihren verschiedenen Ausprägungen, einschließlich des dialektischen Materialismus, werden aktuelle Defizite philosophischen Denkens zu Beginn des 21. Jahrhunderts aufgedeckt. Es geht um wichtige Beziehungen zwischen Wissenschaft, Philosophie und Ideologie, um Schnittmengen zwischen Wissenschaft und Religion. Spezialwissenschaftliche Erkenntnisse sind Herausforderungen für die Philosophie. Debatten um globale Probleme, um den Sinn des Lebens und den Charakter der gesellschaftlichen Entwicklung sind in die Untersuchung einbezogen. Eine Analyse der sich herausbildenden neuen Produktionsweise führt zur Frage nach den ihr entsprechenden Humankriterien. Demokratiedefizite, Freiheitsgewinn der Individuen und die erforderliche Seelsorge betreffen die Philosophie als weltanschauliche Lebenshilfe.

Das Buch behandelt die Implosion »realsozialistischer« Systeme und Erfahrungen mit der Kapitaldiktatur. Die Hoffnung auf eine Assoziation freier Individuen mit sozialer Gerechtigkeit und ökologisch verträglichem Verhalten bleibt. Visionen sind erforderlich, die Menschen motivieren, Wege aus der Krise zu suchen. Wenn sich die Menschheit nicht aufgeben will, dann muss sie sich aus der Katastrophengemeinschaft zur Solidargemeinschaft mit Verantwortung für die Lösung globaler Probleme formieren.

Es ist ein weiter Bogen von Überlegungen zum Thema »Wahrheit, Glaube und Hoffnung«, den das Buch spannt. Sie sind für alle wichtig und interessant, unabhängig von eventuellen Spezialinteressen, die sich um die weitere humane Entwicklung der Menschheit sorgen.

Inhaltsverzeichnis

1. Von der Lust und der Last Philosoph zu sein 9

1.1. Welterklärung, Heuristik und Lebenshilfe 12

1.2. Erfahrungen 17

1.3. Erkenntnis, Lebenssinn und Glaube 24

1.4. Zur Wertschätzung der Philosophie 32

 

2. Herausbildung und Entwicklung der Philosophie 37

2.1. Vom Mythos zum Logos 37

2.2. Platon und die Philosophen 39

2.3. Exkurs: Platon und Heisenberg zur Rolle der Mathematik 45

2.4. Physik und Metaphysik bei Aristoteles 51

2.5. Die Umwälzung der Philosophie durch Immanuel Kant 56

2.6. Hegel und die Dialektik 65

2.7. Materialismus: Von Demokrit bis Feuerbach 72

2.8. Philosophen als Geistesheroen oder Heuristiker? 88

2.9. Dialektischer Materialismus 99

2.10. Ernst Bloch und das Prinzip Hoffnung 106

 

3. Philosophen zwischen Rechtfertigungsdruck und Interpretationsnot 113

3.1. Was kann Philosophie? 113

3.2. Philosophiedefizite 115

3.3. Fallbeispiele: Habermas und Sloterdijk 118

3.3.1. Jürgen Habermas 119

3.3.2. Peter Sloterdijk 126

3.4. Neue Bedingungen 131

3.5. Philosophie im Wandel 133

3.5.1. Kant und der Streit der Fakultäten 135

3.5.2. Zur Kritik von Ortega y Gasset 137

3.6. Philosophische Auseinandersetzungen im 20. Jahrhundert 140

3.7. Ansprüche einer kritischen Gesellschaftstheorie 147

3.8. Universalismus auf dem Prüfstand 151

3.9. Ausblick 162

 

4. Herausforderungen durch Spezialwissenschaften 166

4.1. Zur Entstehung exakter Wissenschaften 166

4.2. Wozu Wissenschaftsgeschichte? 170

4.3. Leben wir in einer Wissensgesellschaft? 177

4.4. Zwang zur Transdisziplinarität 181

 

5. Ist eine ideologiefreie Wissenschaft gegenwärtig möglich? 186

5.1. Problemstellung 186

5.2. Max Webers Analyse zu Beginn des 20. Jahrhunderts 190

5.3. Zur Vieldeutigkeit des Ideologiebegriffs 194

5.4. Wissenschaft als Prozess und die postmoderne Destruktion wissenschaftlicher Wahrheiten 201

5.5. Gründe für eine Ideologisierung der Wissenschaft 206

5.6. Zur Entsubjektivierung von Theorien 210

5.7. Fazit 212

 

6. Gibt es Schnittmengen zwischen Wissenschaft, Philosophie und Religion? 214

6.1. Problemstellung 214

6.2. Aktuelle Debatten 218

6.3. Was ist der Mensch? 224

6.4. Lord Kelvin und die Religion 230

6.5. Marxismus und Glauben 232

6.6. Überlegungen zum Verhältnis von Wissenschaft und Religion 236

6.8. Religion und Ethik 250

6.9. Wissenschaftliche Erkenntnissuche und Pluralismus 254

6.10. Fazit 257

 

7. Marxismus und Sozialismus 260

7.1. Von der Knechtschaft zur Herrschaft? 260

7.2. Zur Krise des Marxismus 262

7.2.1. Der Weg zur Krise 262

7.2.2. Krisenformen 280

7.2.3. Bedingungen 290

7.2.4. Prägende Traditionen 302

7.3. Sozialismus, Stalinismus, Systemimplosion 310

7.3.1. Theorie und Praxis 310

7.3.2. Ausbau des Stalinismus 313

7.3.3. Perestroika 322

7.3.4. Wie weiter mit der Philosophie? 328

 

 

8. Welterklärungsmuster 336

8.1. Kosmische Rätsel 336

8.1.1. Fragen an die Philosophie 339

8.1.2. Der Kosmos in philosophischer und physikalischer Sicht 341

8.1.3. Die Rolle des Zufalls in der Entwicklung 344

8.1.4. Kosmogonie oder Kosmologie? 346

8.1.5. Experimente und theoretische Deduktionen 349

8.1.6. Über den Sinn des Seienden (Ethik) 350

8.2. Philosophie und Geophysik 352

8.3. Geowissenschaften und Zeit 355

8.3.1. Einführung: Zeitverständnis im Wandel 355

8.3.2. Begriffliche Grundlagen einer Philosophie der Zeit 356

8.3.3. Kelvins Reformforderung 359

8.3.4. Erkenntnistheoretisch-methodologische Probleme 360

8.3.5. Eine neue Reform: Geozeit und Verantwortung 361

 

9. Philosophische Fragen als erkenntnisfördernde Mittel (Fallbeispiele) 364

9.1. Kausalität, Gesetz und Zufall 364

9.1.1. Zur Struktur der Kausalität 364

9.1.2. Erkenntnisstufen der Kausalität 366

9.1.3. Der Übergang von der linearen zur nicht-linearen Denkweise 372

9.1.4. Spezialfall: Alwin Mittasch über Robert Mayer 376

9.1.5. Kausalität als Erkenntnis- und Handlungsgrundlage 380

9.1.6. Fallbeispiele 382

9.1.7. Fazit 385

9.2. Autonomie und Emergenz 386

9.2.1. Vorbemerkung 386

9.2.2. Begriffliches 386

9.2.3. Historische Versuche zur Strukturerklärung 388

9.2.4. Kritik der Autopoiesistheorie 390

9.2.5. Aktuelle Fragen 391

9.2.6. Strukturbildung in sozialen Systemen 392

9.2.7. Ergebnisse 398

 

10. Humankriterien für eine neue Produktionsweise? 399

10.1. Problemstellung 399

10.2. Thesen 401

10.3. Elemente einer neuen Produktionsweise? 402

10.4. Ist die Menschheit am Ende? 408

10.5. Humankriterien 413

10.6. Kompetenzmessung 416

10.7. Fazit 420

 

11. Philosophie als weltanschauliche Lebenshilfe 422

11.1. Ist eine neue Aufklärung erforderlich und möglich? 423

11.2. Bringt Demokratie Freiheitsgewinn? 437

11.3. Freiheit im Spannungsfeld von Subjekt und System 444

11.4. Vom Nutzen und Wert der Seelsorge 451

 

12. Fazit: Was dürfen wir hoffen? oder:

Der unaufhaltsame Weg zur Freiheit 455

 

Literatur 465

 

 

Leseprobe

Von der Lust und der Last Philosoph zu sein

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Er ist ein denkendes Wesen. Sind seine materiellen Bedürfnisse ausreichend befriedigt, dann hat er die erforderliche Zeit, um über die Welt und sich selbst nachzudenken. Insofern meinten manche antiken Denker, Muße sei Voraussetzung für das Philosophieren über außerirdische und irdische Mächte. Leiden jedoch Menschen an einem Mangel an Nahrung, Obdach, Glück und Zufriedenheit, dann überlegen sie schon, wie das zu ändern sein könnte. Manche ergeben sich in ihr Schicksal, doch auch dafür suchen sie eine spirituelle Heimat, in der ihre Hoffnungslosigkeit thematisiert und vielleicht mit einem besseren Leben im Jenseits belohnt wird. Leidende Menschen brauchen Wissen über die Ursachen ihres Zustands, den Glauben an die mögliche Überwindung des Leids, die Liebe als Anteilnahme an ihrem Schicksal, verbunden mit solidarischer Hilfe und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

So sind Muße und Mangel Grundlagen für die Wahrheitssuche als Situationsanalyse und zum Aufdecken von Entwicklungsgesetzen des Geschehens, um aus relativen Zielen wirklicher Vorgänge Zielsetzungen für aktives Handeln ableiten zu können. Da die Zukunft offen ist und nur Trends der weiteren Entwicklung ausgemacht werden können, gehen in die Zielsetzungen der Menschen Ideale und Visionen über eine gestaltbare Zukunft ein. Menschliches Denken als Grundlage für Entscheidungen und entsprechendes Handeln kreist so immer um die beiden Pole: Wahrheit und Hoffnung.

Philosophie beschäftigt sich als Wissenschaft und Weltanschauung mit beiden Aspekten des Denkens. Sie analysiert wissenschaftliche Erkenntnisse in ihrer weltanschaulichen Relevanz, untersucht Argumente für Weltanschauungen soziokultureller Einheiten, sozialer Gruppen und Individuen und transformiert Ergebnisse ihres Denkens in Handlungsorientierungen, also Ist-Sätze in Soll-Sätze. Dabei offenbart Philosophie ihren weltanschaulichen Charakter. Sie stellt immer wieder neu die alten Fragen: Wie erkläre ich die Welt? Worin besteht der Sinn menschlichen Lebens? Was wissen wir über die Welt und uns? Was erwartet uns in der Zukunft, worauf wir unser Hoffen richten können? Wissen verbindet sich so mit Glaube, Liebe und Hoffnung. Wahrheit als Übereinstimmung unserer Urteile und Theorien mit der Wirklichkeit ist das Ergebnis unserer Suche nach Erkenntnisssen über uns und die Welt. Daraus ergibt sich die unterschiedliche Hoffnung sozialer Gruppen auf die Veränderung bestehender Zustände, um die Lebensqualität zu erhalten und zu erhöhen. Philosophie ist so Brücke zwischen Wissenschaft und Weltanschauung. Wie ist das zu verstehen?

Ein Philosoph ist, wenn man die griechische Wurzel des Wortes berücksichtigt, ein Liebhaber der Weisheit, denn philos bedeutet lieb und sophos weise. Philosophen werden als Denker, als Weltweise, geachtet, oder als weltfremde Illusionisten und abstrakte Spekulierer beschimpft. So verbinden sich Lust und Last im Wirken eines Philosophen. In langjährigen Studien als Forscher auf dem Gebiet der Philosophie und durch Erfahrungen als Lehrer und Vortragender bildeten sich bei mir bestimmte Strukturen eines Philosophieverständnisses heraus, die hier auf der Grundlage bisheriger Arbeiten in ihrem inneren Zusammenhang darzustellen sind. Sie bewegen sich um die immanenten Bestandteile der Philosophie, die sowohl Wissenschaft als auch Weltanschauung ist. Beide hängen zwar zusammen, doch es gibt wichtige Unterschiede. Als Wissenschaft sucht Philosophie nach neuen Erkenntnissen zur Erklärung der Welt, wirkt als Heuristik, d.h. erkenntnisfördernd, durch philosophische Hypothesen als wissenschaftlich begründeten Vermutungen über den möglichen Beitrag der speziellen Wissenschaften zur Philosophie, und ist als Ethik begründete Entscheidungshilfe. Zugleich haben bestimmte soziokulturelle Identitäten, soziale Gruppen, Individuen ihre Weltbilder, die nicht allein wissenschaftlich erklärt sind, sondern mit kulturellen Traditionen, religiösen und nicht-religiösen Wertvorstellungen und Lebensauffassungen verbunden sind. In philosophische Gedanken eingebettet führen sie zu Lebenshilfen, die sich aus der bestimmten Weltsicht und den Vorstellungen von der Zukunft ergeben. Sie bringen Erkenntnisse, soziale Erfahrungen, Zukunftsideale und Wünsche zum Ausdruck, was dann als systematische Weltanschauung bezeichnet werden kann, wenn es sich um ein System von Antworten auf die Fragen nach dem Ursprung, der Existenzweise und Entwicklung der Welt, nach der Quelle unseres Wissens, nach der Stellung der Menschen in der Welt, nach dem Sinn des Lebens und dem Charakter der gesellschaftlichen Entwicklung handelt. Mit Wahrheit als Erkenntnissuche und Hoffnung als weltanschaulicher Lebenshilfe werden die beiden Aspekte philosophischen Denkens und Wirkens zum Ausdruck gebracht. Hinzu kommt die erkenntnisfördernde Rolle der Philosophie, die ich als Heuristik bezeichne.

Halten wir zum Doppelcharakter der Philosophie fest, was sich wie ein roter Faden durch die weiteren Darlegungen zu den verschiedenen Aspekten der Philosophie und ihren Beziehungen zu Ideologien und anderen Wissenschaften ziehen wird: Philosophie ist Wissenschaft als rationale Aneignung der Wirklichkeit, indem sie sich wissenschaftlicher Methoden bedient und sich den Rationalitätskriterien der Wissenschaft unterwirft. Als wissenschaftlich begründete systematische Weltanschauung gibt sie Antwort auf die oben genannten Fragen. Diese beantwortet sie, indem sie wissenschaftliche Ergebnisse in einem komplizierten Erkenntnisprozess verallgemeinert. Vorhandene philosophische Grundaussagen werden präzisiert und philosophische Hypothesen aufgestellt, die heuristisch, also erkenntnisfördernd, die Entwicklung der Wissenschaften durch das Aufspüren von Erkenntnislücken beeinflussen. (Hörz 1969, 1993) Dabei werden wissenschaftliche Erkenntnisse und darauf gegründete philosophische Aussagen interessengeleitet gewonnen und verwertet. Philosophie ist also als systematische Weltanschauung Wissenschaft, soweit sie rationale Aneignung der Wirklichkeit ist, doch Weltanschauung von Interessengruppen und Individuen, soweit sie deren Interessen in gesellschaftlichen Werten zum Ausdruck bringt. Das komplizierte Geflecht von Erkenntnis- und Wahrheitssuche sowie interessengeleiteten Wertvorstellungen, einschließlich der zwischen weltanschaulichen Richtungen auftretenden Interessenkonflikte, wird uns aus verschiedenen historischen und aktuellen Blickwinkeln immer wieder beschäftigen.

Man kann die Frage stellen, ob nicht Wissenschaft und Weltanschauung sich in einer wissenschaftlichen Weltanschauung verbinden können. Ansätze dazu gab es im Positivismus und im dialektischen Materialismus. In solchen Bestrebungen lauert stets die Gefahr, dass Erkenntnisse zwar schon interessengeleitet in philosophischen Schulen gewonnen, be- und verwertet werden und doch als Bestandteil des Weltfundus der Wissenschaften ausgegeben werden. Es ist nicht leicht, Wissenschaft und Weltanschauung eines philosophischen Systems auseinanderzuhalten, denn es gibt zwar kein von Interessen freies Denken, doch die Resultate von Denkprozessen, unabhängig davon, mit welcher Motivation sie von Individuen gewonnen werden, haben den Rationalitätskriterien der Wissenschaft zu entsprechen, wenn sie als wissenschaftliche Einsichten ausgegeben werden. Situationsanalysen, Zukunftsprogrammatik und Entscheidungen als Handlungsgrundlage sind wissenschaftlich-philosophischer Analyse unterworfen. Zugleich gehen, wie wir sehen werden, in solche Denkprozesse von Philosophen, eigene Hoffnungen ein. Generell gilt: Die Zukunft ist offen, doch nach Wert- und Zielvorstellungen gestaltbar, wobei ständig Differenzen zwischen Plan und Resultat auftreten, die nicht nur ungenügender Einsicht, sondern auch gesellschaftlichen Kräften geschuldet sind, die dem Erreichen des gewollten Ziels entgegenwirken oder es durch Passivität zum Scheitern verurteilen.

Philosophen sind Wahrheitssucher und Hoffnungsbringer. Sie erklären die Welt, wollen neue Ideen provozieren, um erkenntnisfördernd zu wirken, und dazu beitragen, das Leben zu meistern, indem sie Lebenshilfe leisten. Sie denken über die Zukunft nach. Dabei verwerten sie wissenschaftliche Erkenntnisse und soziale Erfahrungen, um die Hoffnung auf ein besseres Leben wachzuhalten.