Müller, Nikola/ Rohner, Isabel (Hrsg.):

Hedwig Dohm: Briefe aus dem Krähwinkel

 

[=Edition Hedwig Dohm, Bd. 4], 2009, 171 S., 978-3-89626-563-0, 19,80 EUR

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„Wer hin zu meinen Geistes-Welten steuern will, muß voll inbrünstigen Glaubens an die Entdeckung des Neulands sein. Ohne diesen Glauben hätte Columbus Amerika nicht entdeckt.”
Hedwig Dohm, Februar 1914

„In der Fülle geistiger Kraft sein! noch jung, geliebt! Unerhörtes Glück.”
Hedwig Dohm an Maximilian Harden, Juli 1899

Hundert Briefe und Handschriften der Schriftstellerin, Publizistin und feministischen Theoretikerin Hedwig Dohm treten hier zum ersten Mal ins Licht der Öffentlichkeit. 90 Jahre nach Dohms Tod legen diese persönlichen Dokumente Zeugnis von ihrem Selbstverständnis als Schriftstellerin, Journalistin und Feministin ab. Sie gewähren Einblicke in Netzwerke und eröffnen neue Erkenntnisse über die wohl wichtigste deutsche Schriftstellerin der Jahrhundertwende. Der erste Brief stammt aus dem Jahr 1859, geschrieben mit 28 Jahren, der letzte entstand 1918, ein Jahr vor Dohms Tod. Dazwischen liegen knapp 60 Jahre, fast ein ganzes Leben – und eine beachtliche Karriere.