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ZEITZEUGENBERICHT. Gefangen im Ziegelei-Haftarbeitslager Mildenberg. Eine Dokumentation über Zwangsarbeit und
politische Verfolgung |
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2026, Eine Autobiografie, ca. 250 S., Abb., ISBN 978-3-86465-213-4, ca. 25,00 EUR In Vorbereitung => Vorbestellungsanfrage beim Verlag |
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Zum Buch Erst jüngst, im fortgeschrittenen Alter reifte bei
mir der Entschluss, nicht nur wie bisher geschichtsträchtige Werke zu
verfassen, bei denen es um Tradition und unsere Werte ging, sondern
endlich auch über mein eigenes Leben, insbesondere über meine politische
Verfolgung in der DDR zu berichten. Diese Schrift dient aber auch zur
Erinnerung an meine Eltern, die in der schweren Nachkriegszeit für uns
Kinder immer das Beste gaben. Heute erscheint mir die durchlebte Welt der
Vergangenheit wie ein magischer Realismus, in den man hineingeboren wurde
und aus dem es kein Entrinnen gab. Doch das, was lange Zeit als richtig
galt, war über Nacht mit einmal weg, sprich, es begann ein Neuanfang. Für
mich und für viele Deutsche ein Glücksfall der Geschichte. Denn erst nach
der „Deutschen Wiedervereinigung“ konnten viele Ostdeutsche endlich
beweisen was wirklich in ihnen steckt. Für mich begann ein zweites Leben,
mit der Suche nach Erfüllung und gesellschaftlicher Anerkennung! Diese
Zeit war für mich mit dem Wunsch verbunden verpasste Lebenschancen und
erlittene Benachteiligungen, die mir aus politischen Gründen auferlegt
waren, wieder auszugleichen! Die hier geschilderten Lebenserinnerungen gehen
also Ereignissen nach, die als Weichenstellung zu bezeichnen sind und in
chronologischer Abfolge geschildert werden. Wir beginnen mit dem Jahr 1939, durchstreifen die
leidvolle Zeit nach dem Krieg, verstehen die persönliche Suche nach Liebe
und Zuwendung und verspüren die nie versiegende Hoffnung des Autors auf
eine bessere Zukunft und seinen Durst nach Freiheit. Oftmals in politisch
aussichtsloser Lage, fanden sich immer wieder Menschen, die ihm
beisprangen und auf die er sich bis heute verlassen kann. Erst jüngst
kehrte er aber auch anderen Menschen den Rücken zu, da diese zusehends
antidemokratische Positionen einnehmen. Vor diesem Problem stehe ich
vermutlich nicht allein.
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