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Der Krieg vor der Haustür.
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2026, Format 170x120 mm, 123 S., 52 Abb., ISBN 978-3-86465-212-0, 16,80 EUR Im Druck => Vorbestellungsanfrage beim Verlag
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Vorwort Wenn wir heute einen Blick auf unsere militärgeschichtliche Vergangenheit richten, geht es dabei auch immer um eine gesellschaftspolitische Absicht des Autors, nämlich die, unsere geschichtliche Vergangenheit wachzuhalten, daraus zu lernen und unser historisches Bewusstsein zu stärken. Denn neuerdings scheint es immer wichtiger zu sein, sich auf militärische Bedrohungen einzustellen, die keinesfalls nur Geschichten, wie in diesem Buch beschrieben, von gestern sind. In Europa gab es nach achtzig Jahren Frieden wieder einen Krieg und das direkt vor unserer Haustür. Deshalb bemerken wir auch einen Bewusstseinswandel bei der Bevölkerung, die militärische Abschreckung für notwendig hält, um den Frieden zu bewahren. Im Moment gibt es immer weniger Zeitzeugen über die Schrecken des Kriegsendes von 1945 in Potsdam. Daher sollte das, was früher einmal erzählt wurde, auch erneut ins öffentliche Bewusstsein treten, ehe es gänzlich in Vergessenheit gerät. Es ist schon wichtig, zu wissen, was sich damals in unserer Stadt, sozusagen vor unserer Haustür, abgespielt hatte und welche Gefahren ein Krieg für alle Bürger selbst heute noch darstellt. Wir beginnen in dem Buch also mit der Evakuierung der Königssärge, schildern den Bombenangriff auf Potsdam, kommen zu den Bodenkämpfen in der Stadt und enden bei den zumeist unbekannten und bisher nur wenig beachteten Kampfhandlungen im Schlosspark von Sanssouci. Nicht nur der von Hitler angezettelte Krieg hat die Stadt zum großen Teil zerstört, auch die darauffolgende kommunistische Stadt- und Staatspolitik hat zur Genüge dafür gesorgt, dass historische Bausubstanz dem Abriss zum Opfer fiel. Die Erneuerung und die Auferstehung der Potsdamer Mitte verdanken wir ausschließlich der „Deutschen Einheit“. Die Stadt bekam nach und nach, mit dem Fortunaportal, dem Stadtschloss, dem gesamten Ensemble um den Alten Markt sowie mit der neu errichteten Garnisonkirche, ihr altes Antlitz zurück. Dafür gibt es Grund zur Freude! Inhalt Vorwort |