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Petra Werner

 

 

Gib acht auf deine Kollegen!
 

 

Kriminalroman

 

 

Buchlesung aus dem neuen Krimis von Petra Werner

2024, 182 S., ISBN 978-3-86465-187-8, 9,80 EUR

lieferbar

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Zum Buch

Wie gefährlich sind die eigenen Kollegen? Könnten sie einen Doppelmord begehen? - Jeder sollte sich diese Frage stellen...

Im Museum sind eine Kollegin und ein Kollege getötet worden. Die beiden Wissenschaftler waren für eine historische Sammlung von Stäuben aus dem 19. Jahrhundert verantwortlich, die nur wenige Mitarbeiter im Haus kannten. Und wenn die nach der Bedeutung gefragt wurden, winkten sie ab. Ein Motiv liegt nicht auf der Hand. War es Mord aus Eifersucht? Aus Rache? Aus Habgier? Oder hängt es doch mit der Sammlung zusammen? - Verbirgt sie ungeahnte Schätze...?
Ein erfahrener Hauptkommissar und seine junge Kollegin ermitteln in alle Richtungen und blicken in menschliche Abgründe.

 

 

Aus dem Vorwort


Wahrscheinlich hat noch keine der Leserinnen, keiner der Leser davon gehört, dass Stäube archiviert worden sind. Aber so eine aus Tausenden Proben bestehende Kollektion von Stäuben aus dem 19. Jahrhundert wird im Naturkunde­museum zu Berlin aufbewahrt. Wissenschaftler aus aller Welt, darunter Charles Darwin, haben sie an den Berliner Naturforscher Christian Gottfried Ehrenberg geschickt. Er hatte die Forscher darum gebeten, und da Ehrenberg und seine Arbeit sehr geschätzt wurden, kamen die Kollegen seinem Wunsch nach. Hierbei spielten nicht nur abgelegene Weltgegenden eine Rolle, sondern auch merkwürdige Umstände. Dazu gehörten Phänomene wie Sahara-Staub, der sich auf den Segeln des Forschungsschiffes „Beagle“ festgesetzt hatte und noch heute auf Fensterscheiben und unter anderem auf Dächern von Autos nachweisbar ist.
Woher weht der Wind? Was wird da um die Welt transportiert?
Das sind Fragen, die auch Meteorologen, Mikrobiologen und Geologen interessierten. Ehrenberg wollte wissen, welche Mikroorganismen, die er Infusorien nannte, sich in diesem Staub befinden, welche Samen und andere Naturkörper.
Im Rahmen meiner wissenschaftshistorischen Forschungsarbeiten, begonnen 1982, habe ich Teile dieser Sammlung kennengelernt. Mit Interesse nahm ich zur Kenntnis, dass in neuerer Zeit Mikrobiologen einige der Stäube analysieren und sich unter anderem die Frage stellen, was sich in der Mikroflora in den letzten 200 Jahren verändert hat. Dabei stellen sie alte und neue Proben gegenüber.
Archaeen (=Urbakterien), zum Teil gewonnen aus Vulkanen, haben auch biotechnologisches Potential, sind unter anderem für Medizin, Nanotechnologie und Biologie von Bedeutung. Aber die alte Welt birgt auch Gefahren, zum Beispiel hinsichtlich von Krankheitserregern.
Wie wichtig die „kleine Welt“ ist, führen uns Pandemien vor Augen. Manchmal sollten wir uns daran erinnern, dass Forscher des 19. Jahrhunderts unter Lebensgefahr und schwierigen Reisebedingungen dazu beigetragen haben, auch diesen Teil unserer Welt zu erforschen.
Personen und Handlung des Romans sind (zum Glück) frei erfunden.

 

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