Zurück zur letzten Seite                    Zur Startseite des Verlages

Gudrun Jokiel

 

 

Weg der Vögel
 

 

 

 

 

2017, Gedichte,120 S., ISBN 978-3-86465-141-0, 12,80 EUR

 

=> Lieferanfrage beim Verlag

 

Zurück zur letzten Seite                   Zur Startseite des Verlages

Zum Buch

 

Liebe Gudrun, ich habe Ihre Gedichte gelesen und war erstaunt und voller Bewunderung.

Das erste Lesen bringt Erstaunen ein, auch Verblüffung über Ungewöhnliches, aber vor allem Neugier.

Bei Wörtern wie „Kalmus“, „Jakfüße“, „Klangschalen“ bleibt man hängen, spürt das fremdländische Kolorit, liest die Zeilen nochmal und nochmal; man hört („Gong“, „Omm“, „lallen“, „Trommel“) neu Entdecktes, riecht es (Kalmus, Holunder). …

Ich denke an das Harmoniebedürfnis des Menschen (mit der Natur, der Gesellschaft; das in-sich-Ruhen), mir fallen ein paar Zeilenfragmente von Becher („Tübingen …“) und Hölderlin („Heidelberg …“) ein.

Dr. Herbert Klaus

 

 

Inhaltsverzeichnis

 

Das entrollt    5

Meine Freundin A.    7

Der hereinkommt    9

Die mich mitnahmen    11

Verkleidung Mensch    13

Surrealistische Faltarbeit    15

Ich flieh den Rückweg    17

Für L.    19

Für Großmutter (1)    21

Für Gu Cheng    23

Das Teil von mir    25

Für R.    27

Lieper Winkel    29

Für Großmutter (2)    31

Für meinen Bruder    33

Um der Menschen Liebe willen    35

Fortgegangen    37

Laß mich dir zugetan sein    39

Ca. Cl.    41

Für S.    43

Nichts als das Gras    45

Vierbeinig    47

Manchmal fürcht ich mich    49

Ich hab meine Sprache verlernt    51

Orangenes Lied    53

Nicht noch einmal wegschieben das    55

Wo keiner mehr atmet    57

Einmal    59

Hinter den Wassern    61

Übers Feld lauf ich    63

Baal    65

Bruder Baum    67

Die Uhr zeigt    69

Für D.    71

Dies war der Morgen des Gesanges    73

Irgendwann wird es sein    75

Dünn wie ein Tuch    77

Geworfen in den Sand    79

Galganast und Örodrit    81

Fische an der Angel    83

Ich bin eine Madonna    85

Ich fang mich selbst auf    87

Sieh, aber sieh mich nicht an    89

Zerfransten Mundes steh ich    91

Verzeih mir Herr    93

 

 

Leseproben

 

 

Meine Freundin A.

 

Nymphe mit

Braunen Haaren über

Den Wiesen

im Tanz,

Unberührt.

Zeit geht.

Der Dampfnebel schlingt

Dich wie Efeu

Grün geflutete Tropfen

Täuschend ähnlich.

Wie ein Seufzer,

eine Traumsekunde,

fort.

 

*** 

 

Warum kommst

du immer

in der Ver-

kleidung MENSCH

zu mir.

Oder ist

es keine Verkleidung

und ich

weiß es nicht

und ich muß wieder

ausziehen

das Gegenlicht zu suchen

das sich vielleicht

aufhebt

in der Vereinigung

zum NICHTS?

 

 

Zurück zur letzten Seite                    Zur Startseite des Verlages