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Klaus Kühnel

 

 

Berlin ist auch eine schöne Gegend
 

 

Eine Anthologie. Herausgegeben von Klaus Kühnel

 

 

 

2016, Anthologie mit Berlin-Gedichten aus 200 Jahren Berlin und 59 Berlin-Grafiken, 244 S., ISBN 978-3-86465-075-8, 24,80 EUR

 

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Selbst wenn manche von uns nicht glauben, dass Berlin schön ist, Heinrich Heine – von dem wir freilich wissen, dass er Ironie und Spott liebte – ist dieser Meinung schon. Und letzten Endes müssen ja die vielen Touristen aus Deutschland, Europa und Übersee ebenfalls dieser Meinung sein, denn von Jahr zu Jahr machen sich immer mehr auf den Weg in die Hauptstadt. Sie alle wird die Anthologie an die Hand nehmen, damit sie nicht nur die Alte Nationalgalerie oder das Historische Museum im Zeughaus Unter den Linden oder die derzeit angesagteste Eventmeile auf der Warschauer Brücke aufsuchen, sondern auch die „stilleren Gegenden“ – um den Tiergarten, den Müggelsee oder den Kreuzberg – kennenlernen. Rummel wie Ruhe gleichermaßen werden von den Dichtern besungen, von bildenden Künstlern auf Papier gebannt.

     Neben so bekannten Poeten aus der Vergangenheit wie Heinrich Heine, Gottfried Keller und Adelbert von Chamisso werden in der Anthologie auch Vergessene zu Wort kommen wie die Frauenrechtlerin Louise Franziska Aston, der Dramatiker Richard Zoozmann oder Ludwig Pfau, ein Revolutionär aus dem Jahre 1848. So spiegelt die Gedichtsammlung auch die wechselvolle Geschichte Berlins wider und enthält „Ausgrabungen“, die in keiner anderen modernen Anthologie über Berlin zu finden sind.

Dabei geht es natürlich nicht um Vollständigkeit und lückenlose Wiedergabe aller jemals geschriebenen Berlin-Gedichte. Vor allem Schriftstellerinnen und Autoren der Gegenwart erhalten die Möglichkeit, hier ihre Gedichte mit direktem Berlin-Bezug zu veröffentlichen. Große, mit Berlin fast zwangsläufig in Verbindung gebrachte Namen wie Benn, Becher oder Brecht fehlen – nicht nur, weil die Rechteinhaber zu hohe Hürden setzen, sondern vor allem deshalb, weil sie in anderen Anthologien hinreichend vertreten sind. „Berlin ist auch eine schöne Gegend“, präsentiert also überwiegend die noch nicht „geläufigen“ Dichter wie Gerd Adloff, Christine Kahlau, Jürgen K. Hultenreich, Helko Reschitzki, Klaus Körner, Richard Pietraß oder Elisabeth Wesuls. Ihr Blick auf Berlin ist neu und frisch, sie besingen die Metropole mit ungewohnten Worten und zeichnen so ein Bild von Berlin, das uns – im günstigsten Fall – eine vollkommen neue Sicht auf die Stadt eröffnet. Also Entdeckungen nicht nur für die Nicht-Berliner.

    Illustriert ist die Anthologie mit zahlreichen Grafiken vorwiegend in Berlin lebender Künstler: Dieter Goltzsche, Rolf Lindemann, Wolfgang Leber und Michael Otto beispielsweise haben dafür ihre Blätter zur Verfügung gestellt, aber auch Sabine Peuckert, Susanne Schüffel und Doris Leue.

    Ausführliche Informationen dazu finden sich am Ende der Leseprobe.

 

 

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