Klaus Kühnel
 

Der Pionier des Lichts

Vom Klempnergesellen zum Großindustriellen.
Die Lebensgeschichte des Carl Friedrich Julius Pintsch

 

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Buchvorstellung

"Der Pionier des Lichts" die Lebensgeschichte des Julius Pintsch

 

Der Berliner Autor Klaus Kühnel hat schon so einige Biografien zu bedeutenden Persönlichkeiten ... [mehr]

 

Wo und wann? 27.04.2016, 18:00 Uhr, Brauereimuseum im "Alten Rathaus", Am Markt 1, 15517 Fürstenwalde/Spree

 

2015, 280 S., zahlr. Fotos u. Abb., ISBN 978-3-86465-069-7, 26,80 EUR

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Inhaltsverzeichnis

 

Im Schatten der Politik                                     7

Der Sohn eines Berliner Bollenhändlers             29

Es wurde Licht                                              39

Eine kleine Krauterwerkstatt                           71

Aufstieg zum Unternehmer                             97

Frieden und Krieg                                        125

Der große Aufschwung                                  151

Zu Tode gefürchtet ist auch gestorben            179

Flucht aus der Familie                                  205

Zerschlagung und Wiedergeburt                     235

 

Anhang

Zitierte Literatur                                    273

Danksagung                                          274

Bildnachweis                                         275

Über den Autor                                      277

 

 

Zum Buch

 

Carl Friedrich Julius Pintsch ist wahrscheinlich den meisten unbekannt. Und doch: Ohne ihn gäbe es weder bequeme Eisenbahnreisen noch sichere Schifffahrten. Der in Berlin am 06.01.1815 geborene Sohn eines aus dem Spreewald stammenden Bollenhändlers – wie die „Gemüsefritzen“ damals genannt wurden, vor allem, wenn sie Zwiebeln verkauften – wollte alles werden, nur nicht Verkaufsknecht und wurde Handwerker, Klempner. Nicht wegen des Goldenen Bodens, sondern seiner gesicherten Zukunft wegen, weshalb er das damals gefragteste Handwerk von der Pike auf erlernte. Neben seiner Arbeit in der Berliner Laternenfabrik Koeppen & Wenke eröffnete er eine Werkstatt, in der er englische Gaszähler reparierte, was er bald aus dem efef beherrschte. Er konstruierte einen eigenen Gasmesser, der so gut durchdacht war, dass er von der Berliner Stadtverwaltung den Auftrag erhielt, fünfzig davon herzustellen. Da sich seine Geräte in der Praxis bewährten, orderten bald auch neue Kunden seinen Gaszähler. Mit der Zeit reichte seine Krauterwerkstatt nicht mehr aus, den Bedarf zu decken. Er musste seine Werkstatt vergrößern und verlegen und konnte seine Produktionspalette erhebliche erweitern. In seinem Werk wurde die erste brauchbare Gasbeleuchtung für Züge entwickelt. Nun durften Eisenbahnen auch nachts unterwegs sein. Gemeinsam mit seinen Söhnen fand er eine Lösung, Schiffswege mit gasbetriebenen Leuchtfeuern zu markieren. So wurde es jetzt möglich, jederzeit von Petersburg aus den vorgelagerten Kriegshafen Kronstadt zu erreichen und den Suezkanal ganztägig zu befahren. Als er am 20. Janu­ar 1884 starb, war sein Unternehmen weltweiter Marktführer für Zugbeleuchtung und Seezeichen mit Lichtquelle auf Gasbasis. Das Kaiserreich ehrte den zu Lebzeiten schon hoch Dekorierten, indem im Berliner Stadtbezirk Friedrichshain am 15. August 1898 eine Straße nach ihm benannt wurde. Weshalb auf der Erläuterungstafel bis heute heute ein falsches Geburtsjahr – 1816 – angegeben wird, war jedoch nicht zu ermitteln.

 

 

 

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