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Herbert Hörz
 

Ökologie, Klimawandel und Nachhaltigkeit.

Herausforderungen im Überlebenskampf der Menschheit

 

2018, 205 S., ISBN 978-3-86464-186-2, 19,80 EUR

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Die Zerstörung natürlicher Lebensbedingungen der Menschen nimmt zu. Ökologische Katastrophen werden durch menschliche Eingriffe in die Selbstorganisation natürlicher Prozesse gefördert. Es kommt immer öfter zu Havarien in großtechnischen Systemen. In den Medien werden Probleme der Umweltverschmutzung um neue Fakten erweitert, wie etwa der ständig wachsende Plastikmüll in Meeren und Gewässern mit Auswirkungen auf Fauna und Flora. Die Luftverschmutzung beschäftigt Gerichte und Kommunen. USA-Präsident Trump hat das Pariser Klimaabkommen gekündigt. Das Erreichen vereinbarter Zielstellungen durch die Unterzeichner ist fraglich. So sind Ökologie, Klimawandel und Nachhaltigkeit aktuelle Herausforderungen im globalen Überlebenskampf der Menschheit. Zerstört sie ihre natürlichen Lebensgrundlagen und ergreift keine Maßnahmen, um den durch Menschen verursachten Schädigungen der Natur entgegenzuwirken, dann ist ihre Existenz gefährdet. Herbert Hörz zeichnet aus der Sicht des Wissenschafts-Philosophen seine Überlegungen auf, die Resultat aus 40 Jahren Auseinandersetzung mit dem Forschungsthema sind.

 

Inhalt

Zum Geleit                                                                                7

1.   Situation                                                                             9

2.   Umweltsyndrom und ökologischer Grundwiderspruch                17

3.   Humankriterien und Humangebote                                        25

4.   Streit um den Klimawandel                                                  49

5.   Sichere Energieversorgung als globales Problem                     65

6.   Anthropozän in der Diskussion                                             83

7.   Praktische Erfahrungen mit weltanschaulicher Relevanz           99

8.   Ist Wissenschaft eine moralische Instanz?                           115

9.   Debatten um Ökologie in der DDR                                       125

10.  Krisen und Prognosen                                                       153

11.  Fazit: Wie weiter?                                                            181

Literatur                                                                                195

Über den Autor                                                                       203

 

Zum Geleit

Die Zerstörung natürlicher Lebensbedingungen der Menschen nimmt zu. Ökologische Katastrophen werden durch menschliche Eingriffe in die Selbstorganisation natürlicher Prozesse gefördert. Es kommt immer öfter zu Havarien in großtechnischen Systemen. In den Medien werden Probleme der Umweltverschmutzung mit neuen Fakten behandelt, wie etwa der ständig wachsende Plastikmüll in Meeren und Gewässern mit Auswirkungen auf Fauna und Flora. Die Luftverschmutzung beschäftigt Gerichte und Kommunen. USA-Präsident Trump hat das Pariser Klimaabkommen gekündigt. Das Erreichen vereinbarter Zielstellungen durch die Unterzeichner ist fraglich. So sind Ökologie, Klimawandel und Nachhaltigkeit aktuelle Herausforderungen im globalen Überlebenskampf der Menschheit. Zerstört sie ihre natürlichen Lebensgrundlagen und ergreift keine Maßnahmen, um den durch Menschen verursachten Schädigungen der Natur entgegenzuwirken, dann ist ihre Existenz gefährdet. Zu berücksichtigen ist dabei die zyklische Entwicklung der Natur, wie der Wechsel zwischen Kalt- und Warmzeiten oder die Zerstörung von Biotopen, die Arten als Lebensgrundlage dienen.

Um dieses globale und für die Existenz der Menschheit bedrohliche Problem zu erfassen und mögliche Lösungen zu erörtern ist 1. auf die aktuelle Situation einzugehen. Es geht dann 2. um diephilosophische Rahmentheorie, die das Umweltsyndrom im Zusammenhang mit dem zu lösenden ökologischen Grundwiderspruch erfasst. Damit sind die geschilderten Prozesse und Probleme in umfassendere Zusammenhänge der Mensch-Natur-Beziehungen eingeordnet, wobei sie sich als konkret-historische Ausprägungen des Grundwiderspruchs in unserer Zeit erweisen. Das Gebot zur humanen Gestaltung der Natur ist 3. Teil genereller Humankriterien, mit denen gesellschaftlicher und wissenschaftlich-technischer Fortschritt zu messen ist und von Humangeboten, die das Verhalten der Menschen politisch, moralisch und rechtlich orientieren sollen. Das Menschenrecht auf einen hohen Lebensstandard für alle Menschen ist durchzusetzen. Auf die humane Naturgestaltung wird speziell eingegangen. Es geht 4.aus wissenschaftsphilosophischer Sicht umden mit dem Klimawandel verbundenen Streit. Dann folgen 5. Überlegungen zur Energiewende als globalem Problem. Umfangreiche Debatten gibt es 6. um das Anthropozän. 7. schildert praktische Erfahrungen aus nationalen und internationalen Debatten mit weltanschaulicher Relevanz. Die Frage nach der Wissenschaft als moralischer Instanz ist 8.zu beanworten. Es folgen 9. Einschätzungen zu Debatten um Ökologie in der DDR. Dogmatische Auffassungen, vereinfachte Positionen und politisch-ideologische Hemmnisse waren zu überwinden. Das ist aus heutiger Sicht zu analysieren. Aktuelle Krisen und Prognosen sind 10. zu betrachten, um dann 11. als Fazit Antworten auf die Frage zu geben: Wie geht es weiter?