Hardwin Jungclaussen

 

Der Aufgang des Abendlandes.

Ein Essay


 

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2016, 88 S., 978-3-86464-143-5, 8,80 EUR

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Infolge vieler kriegerischer Auseinandersetzungen in der Welt sowie der enormen Flüchtlingsströme schwindet bei den Menschen die Hoffnung auf eine bessere Zukunft und Pessimismus macht sich breit. Da sind optimistische Stimmen notwendig, die Mut machen und eine weitere negative Entwicklung aufhalten.

    In diesem Sinne erhebt Hardwin Jungclaussen, inzwischen 91 Jahre alt, wiederum seine Stimme. Indem er in diesem Essay der Vorhersage Spenglers widerspricht, dass das Abendland untergehen wird, zeigt er zugleich auf, welche Rolle das Abendland in der Welt spielen könnte, um die gegenwärtige Krise der Menschheit zu überwinden.

    Jungclaussen formt Spenglers „Morphologie der Geschichte“ um und stellt ihr seine evolutionäre Geschichtstheorie gegenüber. Er beschreibt die Geschichte als Abfolge gesellschaftlicher Zustände und Zustandsänderungen und führt beides auf neuronale Anregungen in den Gehirnen der beteiligten Menschen zurück.

    Jungclaussen entwirft ein Bild der zukünftigen Gesellschaft, die er Oikumene nennt, und er zeigt den Weg zur Oikumene auf, der über die Bildung „transnationaler Demo­kratien“ im Sinne von Jürgen Habermas führt.

    Jungclaussen erhofft, dass die Staaten der EU diesen Weg gehen werden. Das wäre für ihn der „Aufgang des Abendlandes“. Und er glaubt, dass alle Staaten der Welt dem Vorbild der Europäischen Union folgen würden. Hier wäre ein Weg zur Überwindung der gegenwärtigen Krise der Menschheit, so seine Überzeugung.

 

 

Inhalt

Vorwort                                                                9 

1  Geschichte als evolutionärer Prozess                   11

2  Spenglers Morphologie der Geschichte und ihre Umformulierung       15

3  Evolutionäre Geschichtstheorie                  19

    3.1  Menschheitsgeschichte als evolutionärer Prozess                    19

    3.1.1       Was lehrt uns die Geschichte?    19

    3.1.2       Mentale Grundgegebenheiten als Antrieb menschlichen Verhaltens          23

    3.1.3       Nationaler Egoismus                 26

    3.2  Grundlagen einer evolutionären Geschichtstheorie                                        27

    3.2.1       Neuromentale Korrelationshypothese und neuronale Grundstrukturen      28

    3.2.2       Mentales Wechselwirkungsprinzip            29

    3.3  Neuronale Grundlagen der sozialen Evolution    30

    3.3.1       Willensfreiheit                                      32

    3.3.2       Entscheidungsdialog                              34

    3.3.3       Objekterkennung                                   36

    3.3.4       Soziale Massenphänomene                     38

    3.4  Spezielle historische Erfahrungen                    39

    3.4.1       Verlauf einiger sozialer Mutationen          39

    3.4.2       Wie erhalten neuronale Strukturen die Fähigkeit, soziale Mutationen auszulösen?       42

4  Anwendung der Theorie auf die Gegenwart              45

    4.1  Die gegenwärtige Situation als Folge der Vergangenheit      45

    4.2  Spengler, Kant und Habermas zum ewigen Frieden              46

5  Vergleich der evolutionären Geschichtstheorie mit Spenglers Morphologie der Geschichte           49

6  Voraussetzungen für die Fortsetzung der Menschheitsgeschichte           55

    6.1  Zweite Aufklärung                            55

    6.2  Evolutionärer Humanismus                56

    6.3  Die Rolle des Abendlandes                58

7  Die Zukunft der Menschheitsgeschichte     59

    7.1  Dienstleistungsgesellschaft              59

    7.2  Oikumene                                      62

    7.3  Struktur der zukünftigen Wirtschaft   64

    7.4  Maßnahmen gegen negative Folgen der Automatisierung der Produktion        67

    7.5  Sozialität und die Aufgaben des Staates      69

    7.6  Der Aufbau der zukünftigen Gesellschaft      72

    7.7  Wie können die geeignetsten Personen die Macht erhalten?                        76

8  Nachwort                          81

Literatur                              83

Über den Autor                     87