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Günter Wehner (Hrsg.)

Kurt Riemer (28.01.1909–30.11.2004). Ein aussergewöhnliches Leben

 

lieferbar
 

2021, [= BzG - Kleine Reihe Biografien, Band 30], 2021, 310 S., ISBN 978-3-86464-050-6, 19,80 EUR

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Zum Buch

Der Antifaschist und Aktivist der ersten Stunde 1945 – Kurt Riemer, gelernter Werkzeugmacher, hatte – nach langem Zureden seiner Weggefährten – sein bewegtes Leben doch noch aufgezeichnet. Die Autobiografie ist ein sehr persönliches Zeugnis für die Nachgeborenen über die schwere Zeit des anti­faschistischen Kampfes der 30er und 40er Jahre, gibt Nachricht über seiner Haft im Konzentrationslager Columbia-Haus und später im Konzentrationslager Sachsenhausen, um dann über seinen Traum, die Errichtung eines sozialistischen Staates auf deutschem Boden nach 1945 zu berichten. Er übte, so wie andere Überlebende seiner stark dezimierten Generation von Kommunisten und Antifaschisten, zahlreiche Tätigkeiten beim Aufbau diese Staates aus. Er war immer da, wo er gebraucht wurde.
Und er gehörte auch zu den Zeitzeugen, die nicht gerne im Mittelpunkt standen. Kurt Riemer war ein Mann der Tat, nicht der Worte. Dennoch, er sprach oft zu und vor den Nachgeborenen – immer in der Hoffnung, mit den Erfahrungen seiner Generation eine Hilfe in den Kämpfen der Jetztzeit sein zu können.
Günter Wehner war es ein Bedürfnis, die Autobiografie von Kurt Riemer, den er seit vielen Jahren von seinen Forschungsarbeiten her kannte, für die Veröffentlichung vorzubereiten. Dank dafür.

 

 

Inhaltsverzeichnis

 


Inhalt


Vorwort 7
Jugend 13
1923 – Lehrzeit 17
1927 – Meine politische Tätigkeit als Werkzeugmacher 23
1933 – Illegalität 33
1934 – Im Maikowski-Haus 39
1934 – Im Columbia-Haus 48
Nach 1934 – Die Tätigkeit in der illegalen Berliner Parteiorganisation unter Leitung von Robert Uhrig 59
September 1943 – Meine zweite Verhaftung – Prinz-Albrecht-Straße und Lehrter Straße 89
Oktober 1943 – Im Konzentrationslager Sachsenhausen 110
1944 – Das Arbeitskommando 124
Noch einiges über mein Leben im Lager 142
April 1945 – Evakuierung des Lagers und Ende des Todesmarsches 146
Mai 1945 – Wie das neue Leben begann – Bürgermeister in Telschow 164
Januar 1946 – Werkzeugmacher bei der AEG 200
April 1946 – Mitarbeit bei der Schaffung des Volkseigentums – Die Zentralkommission für Sequestrierung und Beschlagnahme 205
April 1948 – Der Ausschuss zum Schutze des Volkseigentums 224
August 1949 – In der Personalabteilung der Deutschen Wirtschaftskommission 229
Oktober 1949 – Leiter der Hauptabteilung Personal im Ministerium des Inneren 231
Oktober 1951 – Die neue Arbeit in der Metallurgie 238
Januar 1952 bis 1956 – Werkdirektor in den Eisenwerken West, Calbe/Saale 242
1956 – Leiter der Hauptverwaltung Eisenindustrie im Ministerium für Berg- und Hüttenwesen 282
1958 – Vorsitzender des Bezirkswirtschaftsrates Magdeburg 288
Juli 1960 – Beginn meiner letzten Berufsjahre 292

Quellen- und Literaturverzeichnis 299
Personenregister 301
Über den Herausgeber 309
Danksagung 310