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John, Matthias

 

Konrad Haenisch: 'und von Stund an ward er ein anderer'

 

[= BzG – Kleine Reihe Biographien, Bd. 2], trafo verlag 2003, 2. durchgesehene und ergänzte Aufl., Tb., 148 S., zahlr. Abb., ISBN 3-89626-471-0, 11,80 EUR

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Haenisch bei Wikipedia

 

Konrad Haenisch, geboren 13. März 1876 in Greifswald und verstorben am 28. April 1925 in Wiesbaden, war eine widersprüchliche Persönlichkeit: Unangepaßter Schüler aus konservativem Elternhaus, der das Gymnasium wegen seiner Sympathien für die Sozialdemokratie verlassen mußte; schon mit neunzehn Jahren freier Mitarbeiter an der "Leipziger Volkszeitung"; ein außergewöhnlich begabter Journalist mit einem enthusiastischen, oft zügellosen, aber immer von echter Begeisterung getragenen Schreibund Redestil; Redakteur an mehreren dem linken Flügel der Sozialdemokratie nahestehenden Zeitungen; Gesinnungsgenosse von Rosa Luxemburg und Franz Mehring; Frontenwechsel im Herbst 1914 von den Gegnern zu den Befürwortern der Kriegskreditbewilligung und Propagandist des "Kriegssozialismus"; gescheiterter preußischer Kultusminister und schließlich Regierungspräsident in der Provinz.

 

 

 

Inhaltsverzeichnis

 

KONRAD HAENISCH – "und von Stund an ward er ein anderer" 9

 

Die Leipziger "Lehrjahre" 10

 

Der Beginn des Aufstiegs: Redakteur an der "Pfälzischen Post" 20

 

Erstmals mit radikalen Gesinnungsgenossen an einem Arbeitstisch: Redakteur am Dresdner Parteiorgan 21

 

Konrad Haenisch als Modernisierer der "Rheinisch-Westfälischen Arbeiter-Zeitung" 23

 

Die "Gesellenjahre" an der "Leipziger Volkszeitung" 32

 

Die "Meisterjahre" an der Dortmunder "Arbeiter-Zeitung" 36

 

Die Wandlung vom Redakteur zum "Schriftstellenden Automaten" 43

 

Das "Radikale Trifolium": Im Preußischen Dreiklassenparlament an der Seite von Karl Liebknecht und Adolph Hoffmann 48

 

August 1914: "Die Geister begannen sich zu scheiden" 50

 

Eine "Gruppe Radikal gewesener Publizisten": Die Lensch-Cunow-Haenisch-Gruppe 54

 

Politischer Offenbarungseid eines hochbegabten Journalisten: Redakteur der "Glocke" 58

 

Teil eines Januskopfes – Konrad Haenisch wird preußischer Kultusminister 62

 

Sein politisches Credo als Regierungspräsident: Verteidigung der Republik und Verständigung mit Frankreich 68

 

Anmerkungen 72

 

Transkriptionen von Dokumenten aus dem Textteil 111

 

Verzeichnis der selbständigen Schriften Konrad Haenisch’s 119

 

Abbildungsnachweis 122

 

Register  140

 

Über den Autor 147

 

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