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Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien an der Humboldt-Universität zu Berlin (Hrsg.)

Geschlechterstudien im deutschsprachigen Raum. Studiengänge, Erfahrungen, Herausforderungen

trafo verlag 2004, 182 S., ISBN (10) 3-89626-385-4, ISBN (13) 978-3-89626-385-8, 29,80 EUR

 

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1997 wurden an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und der Humboldt-Universität Berlin die ersten interdisziplinären Magisterstudiengänge in den Gender Studies eingerichtet. Sechs Jahre danach schien der Zeitpunkt für einen ersten Erfahrungsaustausch und für die Diskussion von Zielen und Strategien ihrer weiteren Implementierung, allerdings ausschließlich bezogen auf die Universitäten, gekommen.

So lud das Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien an der HU Berlin am 4.–5. Juli 2003 Vertreter/innen aller Einrichtungen ein, die Gender Studies-Studiengänge und interdisziplinäre Studienschwerpunkte bereits institutionalisiert haben.

Die intensive Diskussion zu dem Thema lässt sich in dieser Dokumentation nicht vollständig abbilden, aber die gehaltenen und nun abgedruckten Inputreferate geben einen Über- und Einblick in den Stand der Diskussionen zu den im deutschsprachigen Raum bisher gemachten Erfahrungen und Herausforderungen in den Gender Studies.

Zusätzlich bieten die vorangestellten tabellarischen Kurzvorstellungen der verschiedenen Studienformen in den Gender Studies in Deutschland, Österreich und in der Schweiz allen Studierenden, Interessierten und Institutionen einen Überblick darüber, wo Gender Studies mit welchen Schwerpunkten, Abschlüssen und beruflichen Perspektiven gegenwärtig studiert werden können.

***

Inhalt

 

Vorwort 8

 

I. GENDER STUDIES IM DEUTSCHSPRACHIGEN RAUM AUF EINEN BLICK

 

Gabriele Jähnert

Der Status quo der Gender Studies im deutschsprachigen Raum 10

Grundinformationen zu den Studiengängen/interdisziplinären Studienschwerpunkten:

Studiengänge (Magister/BA/MA) 21

Aufbaustudiengänge 36

Studienschwerpunkte:

Deutschland 42

Österreich/Schweiz 58

 

II. ERFAHRUNGEN UND PERSPEKTIVEN

 

Ein Kanon in den Gender Studies? Ein- und Widersprüche in der Diskussion

 

Susanne Baer

Einführung 69

 

Bettina Mathes

Auf Sand gebaut ...: Der Kanon, der (k)einer ist 73

 

Christa Binswanger / Brigitte Schnegg

Kanon – no Kanon: Historische und literaturwissenschaftliche Überlegungen zur Traditionsbildung in den Gender Studies 77

 

Konstanze Plett

Vertragen sich Kanon und Interdisziplinarität? 80

 

Gabriele Dietze

Wie viel „Race" ist in den Gender Studies? 83

 

Sabine Kock

Ein Beispiel: Konzeption und Inhalte von Einführungsmodulen für die Gender Studies 86

 

Michael Groneberg

Diskussionsbeitrag 92

 

Lehre in den Gender Studies: Sternstunden und Widrigkeiten der Inter- und Transdisziplinarität

 

Bettina Mathes

Einführung 93

 

Sabine Hark

Die „zweite Schicht". Begrenzte Möglichkeiten inter- und transdisziplinärer Frauen- und Geschlechter- forschung 95

 

Kerstin Palm

Die Kategorie Gender – in den Naturwissenschaften undenkbar? 99

 

Michael Groneberg

Disziplinarität: inter oder multi? Erfahrungen und die Lehren daraus 103

 

Helga Hauenschild

Abenteuer Interdisziplinarität – eine Herausforderung für Studierende und Lehren daraus 105

 

Multimedia in den Gender Studies: Entwicklungen und Perspektiven

 

Elke Hartmann

Einführung 108

 

Sybille Küster

„VINGS to fly with?" Gender Studies im virtuellen Raum 109

 

Daniela Hrzán

Gender Goes Multimedia. Chancen multimedialer Lehre für die Umsetzung von Transdisziplinarität in den Gender Studies 114

 

Qualifikation und Schlüsselqualifikationen in den Gender Studies

 

Susanne Baer

Einführung 119

 

Marianne Schmidbaur

Schlüsselqualifikationen durch Gender Studies. Ergebnisse der Studie: Employment and Women’s Studies 121

 

Brigitte Liebig

Gender Studies zwischen Angebot und Nachfrage – Risiken und Chancen 128

 

Sibylle Raasch

Berufsfelder in Wirtschaft und Verbänden für Gender Studies? 132

 

Karin Aleksander

Wie werden Gender Studies-Studierende mit der notwendigen Literatur versorgt? Diskussionsbeitrag 136

 

Studienreformen und Gender Studies: Erfahrungen und Strategien

 

Christiane Micus-Loos

Einführung 139

 

Marion Mangelsdorf

Rolle der Studiengänge für Frauen- und Geschlechterstudien in einer Wissensgesellschaft 142

 

Kirstin Eckstein

Von einzelnen Frauen-Lehrveranstaltungen zu einem Wahlfach Gender Studies.Erfahrungen aus Salzburg 144

 

Ilona Pache

Zu konzeptionellen Chancen und kapazitären Risiken. Studienreform und Geschlechterstudien an der HU 149

 

Michaela Kuhnhenne

Zum Spannungsverhältnis zwischen Programmprofil und Mehrfachnutzung von Gender-Studies-Modulen 153

 

Smilla Ebeling / Karin Flaake / Heike Fleßner

Modularisierung und Übergänge in die BA-/MA-Studien- gangsstruktur – aktuelle Anforderungen an Frauen- und Geschlechterstudien 157

 

Institutionalisierung von Gender Studies: Das Spannungsfeld der

Hochschulstrukturen

 

Antje Hornscheidt / Gabriele Jähnert

Einführung 160

 

Dominique Grisard

Politisierung der Wissenschaft oder Entpolitisierung der Geschlechterstudien. Gender Studies an der Universität Basel 162

 

Annelie Rüling

Gender Studies zwischen Isolation und Integration: Welche Modelle der strukturellen Verankerung bieten sich heute an? 167

 

Anita Runge

„Zielvereinbarungen" als Chance für die Einrichtung innovativer Studienprojekte im Bereich der Frauen- und Geschlechterforschung/Gender Studies 171

 

Marion Mangelsdorf

Vermittlungsversuche. Die Bedeutung von Koordinationsstellen 174

 

Dominique Grisard

Institutionalisierung von Graduiertenkollegs im Bereich Gender Studies in der Schweiz 177

 

Abkürzungsverzeichnis 182