Zurück zur letzten Seite                    Zur Startseite des Verlages

Leo, Gerhard (Hrsg.)

Das Tagebuch der Denise Bardet. 
Gewidmet dem 60. Jahrestag der Zerstörung der französischen Gemeinde Oradour-sur-Glane am 10. Juni 1944

aus dem Französischen übersetzt und mit einem Nachwort von Gerhard Leo, trafo verlag 2004, 98 S., zahlr. Abb., ISBN (10) 3-89626-265-3, ISBN (13) 978-3-89626-265-3, 19,80 EUR

   => Lieferanfrage

 

Vorwort

Die vierundzwanzigjährige Volksschullehrerin Denise Bardet gehört zu den 642 Opfern des SS-Massakers im französischen Oradour-sur-Glane. Eine Einheit der SS-Division „Das Reich" hatte am 10. Juni 1944 den kleinen friedlichen Ort in der Nähe von Limoges umzingelt. Die Männer waren in Scheunen oder unter freiem Himmel erschossen worden. Die Frauen und Kinder wurden in die kleine Kirche getrieben und dort lebendig verbrannt, nachdem die Türen verrammelt worden waren. Am nächsten morgen fand man dort auch den verkohlten Leichnam von Denise, an eine Stufe des Altars gelehnt. In ihren Armen hielt sie ein kleines totes Mädchen, wahrscheinlich aus ihrer Schulklasse. Der 10. Juni war übrigens der Geburtstag der jungen Lehrerin, den sie am Abend mit ihren Kolleginnen der Mädchenschule feiern wollte.

Ihr Bruder Camille und ihre Mutter Louise entdeckten wenig später im Haus der Familie, drei Kilometer von Oradour entfernt, mehrere Hefte und Notizbücher, die Denise mit ihrer kalligraphischen Schrift gefüllt hatte: Notizen über ihr Leben, über ihre Auffassungen und über die Lektüre der Bücher ihrer erstaunlich umfangreichen Bibliothek. Ihre Notizbücher, die sie über gelesene Bücher anlegte, enthalten mehr als einhundertsechzig Autoren und viele zitierte Sätze und Texte vor allem aus Werken von Georges Duhamel, Anatole France und Romain Rolland, wie aus den Tagebüchern von André Gide und Jules Renard. Ihre nach der Lektüre angelegten Notizen sind für sie Bereicherungen, auf die sie immer zurückgreifen kann.

Ihrem Tagebuch vertraut sie ihre geheimsten Gedanken an. Sie hält ihre Überlegungen über die Banalität und die Zweideutigkeit des konventionellen Briefwechsels fest, über die Fremdheit, die sie manchmal im Verhältnis zu anderen empfindet. Sie erwähnt ihre Kollegen, von denen sie sich wegen deren oft kleinlichen Auffassungen und wegen ihrer langweiligen Gespräche fern fühlt. Von ihren kleinen Schülerinnen schreibt sie dagegen aufmerksam und zärtlich, auch wenn sie zugibt, dass sie lieber Ältere unterrichten würde.

Auch ihren Verehrern, die sie ironisch ihre Anbeter nennt, begegnet man in ihrem Tagebuch. Die schöne, geistreiche junge Frau war sehr umworben. Ihre Mutter hat sieben Heiratsanträge gezählt. Ein Jahr vor ihrem Tod verlobt sie sich mit Georges aus Limoges. Die Menschen aus ihrer Umgebung sieht sie sehr klar, kritisch und mit der Fähigkeit „das Komische an ihnen zu entdecken." Ihre Feder kann auch grausam sein, wenn sie sich über abgewiesene Verehrer lustig macht.

Sie nimmt sich nicht von den Vorwürfen aus, die sie gegen Andere erhebt. Ihre Aufrichtigkeit zwingt sie zur gleichen Strenge gegen sich selbst. Sie entdeckt ihre Neigung, allzu oft „ich" zu sagen, wie sie es bei anderen tadelt, ihren Hang, sich undiszipliniert zu verhalten, ihre Herrschsüchtigkeit. Immer hat sie aber die Überwindung dieser Mängel im Auge.

Von der Bitterkeit lässt sie sich aber nicht überwältigen. Ihr Wohlgefühl nach einem winterlichen Spaziergang, die Rückkehr in die Wärme genießt sie. Diese Augenblicke des intensiven Lebens, in Harmonie mit der Natur, liebt sie so sehr, dass sie ihr Tagebuch vernachlässigt. Man wird an Rousseau erinnert, wenn sie versichert, „wenn man ganz allein mit der Natur leben könnte, würde man gut, unendlich gut werden."

Die Lust zum Lesen erweckt in ihr auch bald den Drang zum Schreiben. Sie spricht in ihren Aufzeichnungen von ihren literarischen Arbeiten, die Fortschritte machen würden. Es handelt sich nach Aussagen von Ernestine, ihrer besten Freundin, um eine Arbeit über „Also sprach Zarathustra" von Nietzsche, ein Werk, das im Briefwechsel zwischen den Freundinnen eine Rolle gespielt hatte. Gleichzeitig erwägt sie, sich mit Kant zu befassen; sein Bekenntnis zur Pflicht als Maßstab sittlichen Handelns ist für sie die schönste aller Lehren.

Die Bewunderung für die großen deutschen Dichter und Denker hindert sie keineswegs daran, die Barbarei des Naziregimes zu erkennen. Sie bemüht sich aber, das Deutschland ihrer Gegenwart nicht mit dem aufgeklärten Deutschland gleichzusetzen, an dessen Verdienste sie erinnert, als ob sie sich beruhigen wollte. Sie schreibt von den verfolgten Deutschen, die eingekerkert oder aus dem Land vertrieben wurden, weil sie sich der Nazi-Ideologie widersetzten und nennt die exilierten Schriftsteller von Thomas Mann bis Anna Seghers. Ihre Entscheidung für den Widerstand ist deutlich. Der den kämpferischen Humanismus Frankreichs bedrohenden pangermanistischen Macht müsse entgegengetreten, das Schwert müsse gezogen werden, um es in Dienst des Geistes zu stellen.

Alle die sich bisher mit den Tagebuchnotizen befassten, Autoren von Büchern, Zeitungsartikeln, Fernsehsendungen und Rundfunkberichten, waren fasziniert von der Tiefe ihrer Gedanken und dem Ausmaß ihrer Bildung. Ihre beachtlichen literarischen und philosophischen Kenntnisse hat sie sich im Wesentlichen im Selbststudium angeeignet. Die drei Jahre Studium im Lehrerseminar schätzt sie selbst nicht als große Bereicherung ihres Wissens ein. Sie ist im Limousin1 geboren, in Pagnac, etwa fünfzehn Kilometer von Limoges (Haute-Vienne) entfernt. Ihre Eltern, Louise und Germain, sind Landwirte. Als ihre Tochter zur Welt kommt, hat ihr Bauernhof, von Germains Eltern geerbt, seinen Wohlstand verloren. Die väterliche Großmutter von Denise, eine gebildete Frau, die sehr gerne ins Theater ging, hat viele Schulden hinterlassen. Denise ist ein Jahr alt, als ihre Eltern den Hof aufgeben müssen. Sie ziehen in das Anwesen der Eltern von Louise, nicht weit von Pagnac, in La Grange de Boeil, in der Gemeinde Veyrac. Germain, der im ersten Weltkrieg durch Gas vergiftet worden war, hat eine angegriffene Gesundheit. Er stirbt 1929. Louise muss nun allein Denise aufziehen, die neun Jahre alt ist, und ihren erst dreijährigen Bruder Camille.

Wie die anderen Kinder des Ortes geht Denise zu Fuß in die Schule von La Barre, zwei Kilometer von La Grange de Boeil entfernt. Sie ist eine sehr gute Schülerin, bevorzugt besonders die Mathematik, und das wird auch ihr Lieblingsfach bleiben. Trotz der Armut, in der alle drei leben, will Louise, dass ihre Kinder auch nach der Grundschule weiter lernen und in die sechste Klasse kommen. Sie muss jetzt allein mit allen Feldarbeiten fertig werden, den Weizen säen, die Anpflanzungen jäten, die Tiere versorgen und zur Weide treiben. Als Zwölfjährige wird Denise in das Internat der höheren Grundschule für Mädchen2  in Saint-Léonard gegeben. Dort wird sie fünf Jahre bleiben, von 1932 bis 1937. Ihre Lernergebnisse, sowohl in Mathematik als auch in Französisch sind so glänzend, dass sie noch sechs Jahre nach ihrem Abgang von ihren Lehrern dort als Vorbild genannt wird. 1937 besteht sie den Wettbewerb für das Lehrerseminar in Limoges. Sie ist eine der Auserwählten unter den vierhundert Kandidaten, die sich beworben haben. Für sie beginnen drei neue Jahre in einem Internat. Mit sieben Jahren Abstand wird ihr jüngerer Bruder den gleichen Weg gehen. Louise ist zufrieden, sie ist stolz auf ihre Kinder, auch wenn sie fern von ihr leben müssen. Sie hat die Freude, sie während der Schulferien zuhause zu haben, wo Denise wie Camille bei den Feldarbeiten mit helfen.

Die erste Stellung von Denise als Lehrerin ist im September 1940 in Chéronnac (Haute-Vienne). Dort beginnt sie mit ihren Tagebuchaufzeichnungen. 1944 ist sie in Oradour-sur-Glane als Lehrerin tätig, nach dem Wunsch ihrer Mutter, die sie näher bei sich haben wollte; es sind nur drei Kilometer zwischen Oradour und La Grange de Boeil. Sie hat eine zweite Klasse der Grundschule. Am 10.Juni isst sie, wie üblich, nicht in der Schule, sondern fährt mittags mit dem Rad zu ihrer Mutter zurück. Es ist ein besonderer Tag, ihr Geburtstag, der vierundzwanzigste. Auch ihr Bruder Camille hat etwas zu feiern. Am Abend des 9. Juni hat er erfahren, dass er das Examen für die Lehrerbildungs- anstalt in Limoges bestanden hat. Es ist schon vereinbart, dass er seinen Erfolg am nächsten Abend in der Schule von Oradour mit den Kollegen von Denise feiern wird.

Am 10. Juni mittags isst er bei Vettern in Limoges und will dann nach Grange de Boeil zurück fahren. Er hat seine Mutter von seiner Ankunft nicht benachrichtigt. Er will ihr die gute Nachricht ohne Vorankündigung überbringen. Während des Mittagessens sieht er unter dem Fenster der Wohnung seiner Vettern eine Einheit der Division „Das Reich" vorbei ziehen, die in die Richtung von Oradour fährt. Das beunruhigt ihn, mehr aber nicht. Etwas später fährt er mit dem Rad in die gleiche Richtung, in Begleitung von zwei Kameraden. Gegen l6 Uhr 30, auf der Höhe von Verneuil-la-Côte, werden sie von einem ehemaligen Schulfreund von Camille aufgehalten. Er gibt die Gerüchte weiter, die er gehört hat: In Oradour würden sich die Deutschen mit Angehörigen des Maquis bekämpfen. Man hört Schüsse, Rauch steigt über Oradour auf. Er rät ihnen, nicht in diese Richtung weiter zu fahren. Camille macht den Umweg über Barre, um nach Grange de Boeil zu gelangen, wo er gegen 17 Uhr eintrifft. Die Einwohner des Dorfes sind zusammen geströmt, um die Flammen zu beobachten, die sich über Oradour erheben. Man spricht von erschossenen Männern, von abseits geführten Frauen und Kindern. Louise ist vor Furcht außer sich. Sie und Camille warten die ganze Nacht auf Denise. Sobald der Tag anbricht geht Louise allein aus dem Haus – sie glaubt, dass Camille endlich eingeschlafen ist – mit einer Jacke für ihre Tochter über dem Arm, die nur im Sommerkleid zur Schule zurück gefahren war. Camille folgt ihr nur wenig später. Als er in die Nähe des Ortes kommt, sieht er an der Kreuzung der Strassen nach Oradour und Saint-Victurnien zwei deutsche Wachposten. Zum ersten Mal hat er das Gefühl, dass seine Schwester, und vielleicht jetzt auch seine Mutter, getötet worden seien. Er kann nicht weiter auf Oradour zu gehen, die Gefahr ist zu groß. Weinend macht er sich auf den Weg nachhause. Louise wird ihn wenig später einholen. Sie hat unterwegs einen Professor von der Universität von Montpellier getroffen, Herrn Forest, der zwei Kinder hat, die in Oradour zur Schule gehen. Da er Deutsch versteht, hat er von Soldaten erfahren, dass seine beiden Kinder, wie die ganze Bevölkerung des Ortes, ermordet worden sind. Camille und seine Mutter kehren weinend zu ihrem Haus zurück. Am nächsten Tag wird man den verkohlten Körper von Denise in der Kirche von Oradour finden. Wie ihre Schülerinnen, wie die anderen Frauen und die anderen Kinder war Denise in der Kirche verbrannt worden.

Louise wird ihr Schmerz bis an den Rand des Wahnsinns treiben. Sie wird sich ihr Leben lang vorwerfen, dass sie Denise gedrängt hat, wieder bei ihr zu wohnen. Jeden Sonntag geht sie nun gemeinsam mit Camille zu Fuß nach Oradour. Louise wird lange einen ungeheuren Hass auf Deutschland und die Deutschen hegen. Camille bemüht sich, nicht mehr von der Tragödie zu sprechen, seine Mutter zu beruhigen, sie vor ihrem Leid zu schützen. Für Louise ist es aber schwer, nach dem 10. Juni von etwas anderem zu sprechen, an etwas anderes zu denken. Camille hat lange danach seine Schwester im Traum gesehen: sie hatte sich nur für längere Zeit entfernt; sie würde zurückkommen und alle drei wären dann wieder zusammen.

Seit Denise nicht mehr lebt, ist Louise wie erstarrt. Sie pflegt ihre Erinnerungen, das einzige, was sie noch an das Leben bindet. In ihrem Haus in La Grange de Boeil bleibt Denise noch lange präsent. Louise bewahrt sorgfältig alles, was ihr von ihrer Tochter geblieben ist: die Kleider der jungen Frau, Bücher und einige Hefte, die sie beschrieben hat. Sehr bald werden diese Hefte große Aufmerksamkeit bei denen erwecken, die die Erinnerung an Oradour wach halten wollen. Auf ihre Weise lassen die Hefte das Ausmaß der Katastrophe erkennen, das, was eine Gruppe von Männern für immer ausgelöscht hat. Denise war nicht nur eine der jüngsten Lehrerinnen des Ortes, sie war eine schöne junge Frau, überschäumend von Leben, Intelligenz und Kultur. Das Verbrechen hatte ihren Körper und ihren Geist getroffen. Doch über ihren Tod hinaus ist sie zu einem Symbol geworden für die Folgen des Massakers: sie gehört nicht mehr nur ihrer Familie, sie vertritt alle Opfer des Ortes und ihre Geschichte unterstreicht den widernatürlichen Charakter der Tragödie. Im Friedhof von Oradour können die Besucher eine Tafel zur Erinnerung an sie sehen, auf der auch ihr Gesicht abgebildet ist. Doch dieses Porträt sagt nichts aus über ihre große Fröhlichkeit, ihr überströmendes Temperament, ihre Dynamik, über die Intensität ihrer Ausstrahlung. Ihre natürliche Schönheit, ihr klarer Blick veranlassen aber Besucher, über ihr Leben nachzudenken, sich über ihr „Schicksal" zu empören. Wie konnten Menschen so etwas tun? Warum haben sie sich mit so barbarischer Wildheit an denjenigen vergriffen, deren Gesichter auf den Grabmalen das friedliche Leben widerspiegeln, jenseits von der Gewalt in der Geschichte? Das Porträt von Denise allein fasst alle Fragen zusammen: was haben diese Männer, diese Frauen diese Kinder von Oradour getan, um so zu enden? Bis zum Ende ihres Lebens wird sich Louise diese verzweifelten Fragen stellen.

Auf ihre Weise bestätigen die Hefte das Unsägliche, die Ungeheuerlichkeit des Verbrechens. Doch sie zeugen auch von der Macht des Geistes gegenüber der Barbarei: "Der Hass ist zu hässlich und er erniedrigt den Menschen", hat Denise geschrieben. Ihre humanistische Standhaftigkeit in finsteren Zeiten ist wiederholt gewürdigt worden. Camille Mayran hat Denise ein Kapitel in seinem Buch „Tränen und Licht in Oradour"3 vorbehalten. Der Autor stützt sich auf den christlichen Glauben, dass Leben nicht für immer zerstört werden kann und er schlussfolgert mit den Worten von Jesus: „Fürchtet nicht diejenigen, die den Körper, aber nicht die Seele töten können." Marc Wilmart hat Denise 1989 einen bedeutenden Platz in seinem Film über Oradour4 eingeräumt. Stephanie Freedman, eine Amerikanerin, hat 1993 ein Theaterstück5 über sie geschrieben. Chantal Cretaz hat 1994 in ihrer Rund- funksendung für France Culture ausführlich an sie erinnert. Erst kürzlich hat Jean-Jacques Fouché in seinem Buch6 betont, welche Ausnahme Denise in einer ländlichen Umgebung darstellt und er druckte als Faksimile eine ganze Seite der Hefte ab.

Ihre Hefte sind sorgfältig aufbewahrt worden von Simone, der Frau von Camille. Sie hat die Erinnerung an Denise lückenlos weiter gegeben an ihren Sohn Jean, an ihre Enkelkinder Simon und Benoît. Da die Zeit die rote oder lila Tinte in den Heften bleichen ließ, sind sie vom Archiv der Haute- Vienne auf Mikrofilm festgehalten worden, auch für die Mediathek in Limoges und die Gedenkstätte, dem Centre de la Mémoire in Oradour-sur-Glane. Die Gedenkstätte hat soeben eine Ausstellung über die friedliche Vergangenheit des Ortes mit einem Auszug aus dem Tagebuch von Denise eingeleitet. Es erschien immer wichtiger, diese Aufzeichnungen einem breiten Publikum zu vermitteln, es war aber schwer, das früher zu machen. Die Veröffentlichung sollte nicht die Empfindsamkeit derjenigen verletzen, die darin erwähnt werden. Es war auch nicht einfach, die Aufzeichnungen, die so lange im privaten Kreis geblieben waren, allgemein bekannt zu machen. Das Schwierigste war jedoch, den Wunsch zur Ruhe, zur Beschwichtigung zu überwinden, der nach dem Tod von Louise 1990 in der Familie aufgekommen war. Die Veröffentlichung der Hefte jetzt ist aber auch eine Würdigung von Louise, die alles dafür getan hat, dass sich Denise geistig voll entwickeln konnte, so wie sie uns in ihrem Tagebuch entgegen tritt: eine junge Intellektuelle mit großen menschlichen Qualitäten.

Jean Bardet

 

Inhaltsverzeichnis

Vorwort von Jean Bardet 9

Entdeckung des Tagebuches 9

Aufrichtigkeit und Selbstkritik 11

Bäuerliche Herkunft 12

Lieblingsfach: Mathematik 13

Erstarrtes Leben 17

Die Bedeutung des Tagebuches 19

 

Tagebuch von Denise Bardet 21

Erstes Heft 23

Zweites Heft 49

Drittes Heft 53

Viertes Heft  65

 

Nachwort von Gerhard Leo 69

Anne Frank und Denise Bardet 69

Solidarität der französischen

Intellektuellen 71

Aragons Aufruf 73

Mobilisierende Wirkung der „Commune" 74

Kein chauvinistischer Hass 75

Schwert und Geist 77

Was in Oradour geschah 78

Folgen des Massakers 80

Anmerkungen 91