trafo verlag 2000, ISBN 3-89626-250-5, 12,80 €
Anläßlich des zehnjährigen Bestehens der Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt (Stiftung M+A) hat der Vorstand diese Jubiläumsschrift herausgegeben. Hiermit legen wir öffentlich Rechenschaft über die Tätigkeit der Stiftung M+A während der ersten Dekade ihrer Existenz ab.
Warum haben wir gerade diese Stiftung gegründet, wie haben sich die Schwerpunkte der Stiftung M+A während der ersten 10 Jahre entwickelt, wie funktionierte die Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften, sollen Stiftungen die staatliche Verantwortung ersetzen, das sind einige Fragen, denen wir im 2. Kapitel nachgehen. Die Satzung und ein Bericht über die Finanzierung schließen dieses Kapitel ab.
Im 3. Kapitel haben wir alle Projekte aufgelistet, jedes Projekt mit Namen und Telefonnummer versehen als Möglichkeit zur Kontaktaufnahme für diejenigen, die etwas ähnliches planen. Es soll der Vernetzung dienen. In jedem Jahr haben wir ein Projekt ausführlicher dargestellt. Diese 10 Projekte geben insgesamt einen Überblick über das Spektrum der Fördertätigkeit sowie selbst organisierter Projekte.
Im 4. Kapitel äußern sich diejenigen über die Bedeutung der Förderung durch die Stiftung M+A, die über die Jahre mehrmals in ihren Genuß gekommen sind. Hier wird deutlich, wie hilfreich die Unterstützung durch die Stiftung M+A für eine Vielzahl von Projekten war, die ohne Förderung zum Teil nicht zustande gekommen wären.
An den persönlichen Daten der Mitglieder von Vorstand und Kuratorium im 5. Kapitel wird deutlich, wie Stiftung, Gremienmitglieder und Projektanten zu einem weitmaschigen Netz von Solidarität gegen Neoliberalismus zusammen gehören. Menschenwürde und Arbeitswelt im weitesten Sinne sind das Programm.
Im 6. Kapitel haben wir einige Stiftungen und Organisationen aufgelistet, die möglicherweise zur Unterstützung von weiteren Projekten gewonnen werden können. Dort sind auch Hinweise enthalten, wo ausführlichere Informationen insbesondere über Fundraising eingeholt bzw. eingesehen werden können.
Inhaltsverzeichnis
1. Vorwort
2. Die Stiftung
2.1 Die Gründung
2.2 Hintergrund und Vorgeschichte der Stiftung - Persönlicher Bericht von Peter Vollmer
2.3 Programm und Satzung
2.4 Entwicklung der Schwerpunkte in der zehnjährigen Tätigkeit
2.5 Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften2.6 Stiftung versus staatliche Verantwortung
2.7 Finanzierung: Vermögen und Haushalt
2.7.1 Entwicklung und Zusammensetzung des Stiftungsvermögens
2.7.2 Haushalt und Projekte
3. Die Projekte
3.1 Das Jahr 1991
3.1.1 Projektliste für das Jahr 1991
3.1.2 Projekt 1991-01: Wochenseminar "Ausfahrt Zukunft – Strategien für den Verkehr von morgen"
3.2 Das Jahr 1992
3.2.1 Projektliste für das Jahr 1992
3.2.2 Projekt 1992-14: Internationale Konferenz "Quo vadis – Menschheit?"
3.3 Das Jahr 1993
3.3.1 Projektliste für das Jahr 1993
3.3.2 Projekt 1993-32: Herbsttagung "Kollegen beraten Kollegen!"
3.4 Das Jahr 1994
3.4.1 Projektliste für das Jahr 1994
3.4.2 Projekt 1994-54: Projekt zur Zusammenarbeit im Bereich Umwelt und Ökologie zwischen dem CODEFF und den CUT Gewerkschaften in Chile
3.5 Das Jahr 1995
3.5.1 Projektliste für das Jahr 1995
3.5.2 Projekt 1995-68: Wochenendseminar "Arbeitsplatzschaffende Arbeitszeitverkürzung mit vollem Lohnausgleich"
3.6 Das Jahr 1996
3.6.1 Projektliste für das Jahr 1996
3.6.2 Projekt 1996-124: Internationale Konferenz "Elemente einer neuen ArbeiterInnenbewegung im Kontext der Schlanken Produktion und des Neoliberalismus"
3.7 Das Jahr 1997
3.7.1 Projektliste für das Jahr 1997
3.7.2 Projekt 1997-145: Informationskampagne "IG Farben sofort auflösen – ZwangsarbeiterInnen endlich entschädigen"
3.8 Das Jahr 1998
3.8.1 Projektliste für das Jahr 1998
3.8.2 Projekt 1998-194: Veranstaltungsreihe des neu gegründeten "Institut für Neue Arbeit" in Köln mit dem Thema "Vom Jobsystem zur neuen Arbeit"
3.9 Das Jahr 1999
3.9.1 Projektliste für das Jahr 1999
3.9.2 Projekt 1999-250: Einjährige Förderung der laufend aktualisierten Bereitstellung von Informationen als "Virtueller Treffpunkt der Gewerkschafts- und Betriebslinken" im Internet (labournet.de)
3.10 Das Jahr 2000
3.10.1 Projektliste für das Jahr 2000
3.10.2 Projekt 2000-260: Sechs Veranstaltungen des von der Stiftung M+A initiierten Gesprächskreises "Politische Gewerkschaften"
4. Die Bedeutung der Stiftung aus Sicht der Geförderten
4.1 Paul Ciupke – Bildungswerk der Humanistischen Union, Essen
4.2 Ulrich Franz, Beatrix Sassermann – Chemiekreis Wuppertal
4.3 Hinrich Garms – Bündnis Kritischer GewerkschafterInnen Ost/West, Berlin
4.4 Eberhard Göbel – Berliner Infoladen für Arbeit und Gesundheit
4.5 Willi Hajek – Solidaritätskomitee für die demokratischen Bewegungen in Korea, Berlin
4.6 Holger Heide – Institut für sozialökonomische Handlungsforschung SEARI, Bremen
4.7 Paul Hell – Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt, Bad Boll
4.8 Renate Hürtgen, Berlin
4.9 Jens Huhn, Heiner Köhnen, Nikolaus Roth, Jörg Waschatz – Transnationals Information Exchange, Offenbach
4.10 Rainer Kopp – Forum Eltern und Schule, Dortmund
4.11 Rainer Knirsch – Betriebsrat der BMW AG, Werk Berlin
4.12 Gerhard Kupfer – Betriebsrat der DaimlerChrysler AG, Bremen 4.13 Hubert Ostendorf – Coordination gegen Bayer-Gefahren, Düsseldorf
4.14 Harald Rein – Frankfurter Arbeitslosenzentrum
4.15 Klaus-Peter Spohn-Logé – Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt, Mannheim
4.16 Fritz Stahl – Daimler Koordination, Mannheim
4.17 Frank Steger – Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt, Berlin
4.18 Manfred Stöter – Gewerkschaftsforum Hannover
4.19 Eren Ünsal – Türkischer Bund in Berlin-Brandenburg
4.20 Heinz Weinhausen – Institut für Neue Arbeit, Köln-Mülheim
4.21 Gerald Wolf – Initiative Anders Arbeiten, Berlin
5. Die Gremienmitglieder
5.1 Der Vorstand
5.2 Das Kuratorium
6. Fundraising
6.1 Verzeichnis der Deutschen Stiftungen
6.2 Fördertöpfe für Selbsthilfeprojekte
6.3 Förderanträge an die Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt
7. Abkürzungen und/oder Projektadressen