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Plener, Ulla:
“Theodor Leipart. Persönlichkeit, Handlungsmotive, Wirken, Bilanz – Ein Lebensbild mit Dokumenten (1867–1947)”, 2000/01, 2 Halbbd.

1. Halbbd.: Biographie, 389 S., zahlr. Fotos u. Abb., geb., Register, ISBN 3-89626-079-0, EUR 20,80

 

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Rezensionen

 

 

Inhaltsverzeichnis

 

Vorwort 11

 

Erstes Kapitel

Von der Drechslerbank an die Spitze des Deutschen Holzarbeiter-Verbandes (1886–1914) 21

 

1. Kindheit in Neubrandenburg – "Universitäten" in Hamburg: 1867–1893 22

Famile – Schulzeit – Drechslerlehre 22

Gewerkschaftliche Anfänge in Hamburg 28

Die sozialdemokratische Weltsicht 35

Organisation und Agitation – die Hebel für Emanzipation 41

 

2. An der Spitze des Holzarbeiter-Verbandes in Stuttgart und Berlin (1893–1914) 44

Leipart privat und im Stuttgarter Verbandsbüro 46

Agitation und Bildung 50

Gewerkschaftliches Unterstützungswesen als Kulturarbeit 57

Für Mitbestimmung im Betrieb 63

Für Zusammenarbeit mit bürgerlichen Sozialreformern und

Gewerkschaften verschiedener Richtungen 66

Noch einmal: Leipart privat 69

Die Frauen im DHV vor 1914 72

Für Genossenschaften und eine Gewerkschaftsbank 74

Der Kampf um Tarifverträge 75

Für den ökonomischen Streik als letztes Kampfmittel 78

Um die Art der 1.-Mai-Feier 80

Probleme gewerkschaftlicher Organisation 82

Sozialdemokratische Partei und freie Gewerkschaften 89

Gegen politischen Massenstreik 92

Gewerkschaftlicher Kampf und Klassenbewußtsein 98

Über parteipolitische Neutralität der Gewerkschaften, ihren

politischen Auftrag – und den Staat 100

Die internationale Tätigkeit 103

 

3. Bilanz bis 1914. Die geistigen Konstanten Theodor Leiparts 107

 

 

Zweites Kapitel

Weltkrieg – Revolution – und ein Intermezzo (August 1914 – Februar 1921) 111

 

1. Im Weltkrieg: Zwischen Burgfriedenspolitik und Schutz von Arbeiterinteressen: August 1914 – Oktober 1918 111

Für Vaterlandsverteidigung – und internationale Solidarität 112

Der Burgfrieden mit dem wilhelminischen Staat 122

Für Arbeitsgemeinschaften mit Unternehmern – und Schutz der Arbeiterinteressen 127

Auch im Krieg: die Organisation das A und O 132

Politisierung wider Willen: Die Opposition im DHV. Der DHV und die Spaltung der sozialdemokratischen Partei 137

 

2. Im Revolutionsjahr 1918/1919 145

Die Vorboten der Revolution: die Streiks 1917/1918 und der DHV 146

Die Revolutionsmonate Ende 1918/Anfang 1919. Leiparts Anteil am November-Abkommen und der ZAG-Gründung 151

Die Betriebsräte-Diskussion. Leipart und die Idee der Wirtschaftsdemokratie 161

Der Rücktritt vom Vorsitz des DHV. – Entlastung und Dank für den internationalen Sekretär der IUH 170

 

3. Minister und Parlamentarier in Württemberg – ein Intermezzo von anderthalb Jahren 182

 

 

Drittes Kapitel

Als Vorsitzender des ADGB in der Weimarer Republik (Februar 1921–30. Januar 1933) 188

 

1. Die ersten drei Jahre – der schwere Anfang in der Republik 1921–1923 190

Für den Schutz der Republik 190

Zwischen angestrebtem Ausbau und Autonomie der gewerkschaftlicher Organisation und tatsächlicher Regierungsabhängigkeit 200

Das Kreuz mit den Kommunisten 204

 

2. Die "ruhigen" Jahre 1924 – 1929 – mit Ausblicken auf die ersten Dreißiger 209

Im Weimarer "Volksstaat" – für den Ausbau der sozialen Gesetzgebung 209

Für Gleichberechtigung im Verhältnis zu Unternehmern und Verhandlungen mit ihnen 215

Das Konzept der Wirtschaftsdemokratie zum Forschungsgegenstand erhoben 218

Initiator sozialistischer Inseln im kapitalistischen Meer 223

Für Ausbau, Stärkung und parteipolitische Neutralität gewerkschaftlicher Organisation – national und international 227

Immer noch kaum privat 233

 

3. Während der Krisenjahre 1930–1932 und am Ende der Republik im Januar 1933 240

Für Krisenbewältigung – mit illusorischen Mitteln 241

Der Umgang mit der faschistischen Gefahr und der "nationalen Frage" 246

Die alte Furcht vor Aktionen – das Schwören auf den sozialistischen Glauben 253

Viertes Kapitel

Die Jahre unter dem Hakenkreuz. Der kurze Neubeginn danach (30. Januar 1933–23. März 1947) 267

 

1. Das Dilemma der Monate Februar – März – April 1933 267

Februar. Warnungen, verbaler Protest und: "Organisation – nicht Demonstration" – "Bereit sein ist alles!" 268

März. Nach der Reichstagswahl: unter wütendem Nazi-Terror Anpassungsschritte als Rettungsversuche 273

April: "Wir müssen es ablehnen, Verräter an unserer Sache zu sein, denn es ist unser Lebenswerk." 277

 

2. Der Privatmann am Rande des Widerstands (Mai 1933–April 1945) 285

Der 2. Mai 1933 und die Folgen für Gewerkschaftsfunktionäre 285

Privatmann und Gärtner 290

Aktiv am Rande des Widerstands 296

 

3. Der kurze Neubeginn am Lebensende (Mai 1945–23. März 1947) 303

Der Überlebenskampf der Nachkriegszeit 303

Und doch: politisch noch aktiv – für die Einheit der Arbeiterbewegung und einen demokratischen Neubeginn 306

Die Folgen: von "den Seinen" bedrängt, von "den Anderen" gewürdigt 314

 

 

Theodor Leipart: Chronik seines Lebens und Wirkens 323

 

Bibliographie der festgestellten, in den 2. Halbband nicht aufgenommenen Schriften und Reden Theodor Leiparts (chronologisch geordnet) 359

 

Die Bibliothek von Theodor Leipart: Das Bestandsverzeichnis 365

 

Namensregister 1. Halbband 385

 

Über die Autorin 389

 

Danksagung 389

 

 

Zum 2. Halbband

 

 

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